Forex Strategie finden

Eine gute Forex Strategie gehört zu den wichtigsten Elementen im Handel mit Währungen. Mittlerweile können sich Trader unter zahlreichen Strategien die Vorgehensweise aussuchen, die am besten zu ihren passt. In jedem Fall sollte die gewählte Strategie zu den eigenen Zielen passen.

Forex Strategie sorgsam auswählen

Auf die Frage, welche Forex Strategie wirklich die beste ist, gibt es keine klare Antwort. Die Wahl der geeigneten Strategie ist letztendlich sehr persönlich. Die Vorgehensweise beim Handel sollte immer zu den eigenen Zielen passen und ist auch Teil des Risikomanagements. Während ein Trader eher risikofreudig ist, scheut ein anderer das Risiko und entscheidet sich eher für als sicherer geltenden Anlegen. Daher gibt es auch Strategien, die sich für eher konservative Anlagen besser eignen.

Grundsätzlich können sich Trader für eine bekannte Strategie entscheiden und diese für sich übernehmen, oder selbst eine Strategie aufbauen. Diese sollte dann zunächst über ein Demokonto getestet werden. Dabei sollten Trader darauf achten, dass ihr Broker auch für das Demokonto eine realistische Handelsumgebung bietet und beispielsweise Echtzeitkurse anbietet. Erst wenn eine Strategie auf diesem Weg erfolgreich getestet wurde, sollte sie im Live-Handel eingesetzt werden.

Forex Strategie

Strategien basieren auf gründlicher Analyse

Jede Strategie basiert auf einer gründlichen Analyse mit den Methoden der Fundamentalanalyse oder der technischen Analyse. Bei der Fundamentalanalyse werden volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Daten herangezogen. Im Forexhandel geht es darum, Entwicklungen rund um die gehandelten Währungen nachzuvollziehen. Daher bewerten Trader hier beispielsweise Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt oder Entscheidungen von Notenbanken mit Blick auf die von ihnen gehandelten Währungen.

Bei der technischen Analyse spielen diese Daten keine Rollen, da man davon ausgeht, dass diese schon Teil des Kursverlaufs sind. Trader analysieren hier Kursverläufe in Charts. Diese basieren auf historischen Daten. Bei der technischen Analyse ist die Grundannahme, dass sich bestimmte Entwicklungen am Markt immer wieder wiederholen. Trader versuchen, Trends und Trendwenden so früh wie möglich zu erkennen und für sich zu nutzen.

Trader sollten darauf achten, dass ihre Broker alle benötigten Tools, Indikatoren und Chartdarstellungen anbietet. Unsere Admiral Markets Erfahrungen zeigen, dass dieser Broker dafür bekannt ist, seinen Tradern zahlreiche Hilfsmittel zur technischen Analyse zur Verfügung zu stellen.

Manuelle oder automatisierte Forex Strategie

Trader können wählen, ob sie mit einer manuelle oder einer automatisierten Strategie in den Handel gehen. Auch halbautomatische Strategien sind möglich. Bei automatisierten Strategien nimmt eine Software Tradern viel Arbeit ab. Vorab müssen Trader bestimmte Kriterien festlegen, wann eine Position geöffnet oder geschlossen werden soll. Alternativ können sich Trader übrigens auch für das Social Trading entscheiden und Trades erfolgreicher Anleger kopieren. Mehr dazu erfahren Sie in unseren eToro Erfahrungen.

Bei einer manuellen Strategie kommen auf Trader viele Aufgaben zu. Sie müssen

  • Kursverläufe analysieren
  • aktuelle Marktnachrichten verfolgen und
  • Indikatoren nutzen.

Letztendlich müssen sie also alle Schritte beim Handel selbst ausführen und verbringen damit oftmals viel Zeit vor dem PC. Technische Indikatoren und Oszillatoren unterstützten Trader dabei, interessante Einstiegspunkte zu finden. Diese lösen einen Alarm aus, wenn ein bestimmter Kurswert erreicht wurde. Trader können dann eine Position eröffnen oder schließen. Bei halbautomatischen Strategien werden Trader per SMS oder E-Mail über Kursalarme informiert.

MetaTrader 4 hilfreich bei automatisierter Forex Strategie

Viele Broker bieten den MetaTrader 4 als Handelsplattform an. Diese umfasst auch den Expert Advisor, mit dem Trader unproblematisch automatisierte Strategien umsetzen können. Dies gelingt auch ohne Programmierkenntnisse gut. Für den Expert Advisor wird die Programmiersprache MQL verwendet.

Letztendlich öffnet und schließt der Expert Advisor ohne Zutun des Traders selbstständig Positionen. Trader können auf diesem Weg auch sehr komplexe Strategien umsetzen. Ein zweiter Weg ist es, mit halbautomatischen Strategien auf der Basis von Kauf- oder Verkaufssignalen bestimmter Indikatoren zu arbeiten. In unserem CFD Broker Vergleich bzw. unseren Forex Broker Vergleich erfahren Sie, welche Broker mit dem MetaTrader 4 arbeiten.

Bei einer vollautomatisierten Strategie erhalten Trader nicht nur Handelssignale, die Software führt Trades auch direkt selbstständig aus. Vorab können Trader auch Angaben zur Risikobereitschaft machen und Strategien auswählen. Die Software übernimmt alle Aufgaben rund um das Kaufen und Verkaufen von Währungen. Halbautomatische Strategien geben Tradern mehr Handlungsspielraum.

Anlagehorizont beachten

Der Anlagehorizont wirkt sich in vielen Fällen auf die Forex Strategie aus. Für den Handel mit Aktien gilt ähnliches. Interessante Aktienbroker finden Sie übrigens über unseren Aktienbroker Vergleich. Der Anlagehorizont ist von Trader zu Trader sehr unterschiedlich. Einige eröffnen und schließen innerhalb weniger Minuten oder sogar Sekunden Positionen. Beim Scalping arbeiten Trader mit sehr kurzen Anlagehorizonten und wollen oft schon von kleinsten Kursbewegungen profitieren. Daytrader eröffnen und schließen Positionen in jedem Fall innerhalb eines Tages. Swingtrader, bei denen Trends im Vordergrund stehen, arbeiten meist mit eher mittelfristigen Anlagehorizonten.

Anfänger im Forexhandel konzentrieren sich oft auf Ausbruch- und Trendfolgestrategien. Mit Hilfe von einfachen Indikatoren erkennen sie oft sehr schnell Widerstände und Unterstützungen. Ein Demokonto hilft dabei, die eigene Strategie stetig zu verbessern. Demokonten sind zudem oft mit Tools zum Back- und Forwardtesting ausgestattet. Beim Backtesting testen Trader die Strategie mit Daten aus der Vergangenheit; beim Forwardtesting mit Live-Daten.

Risikomanagement Bestandteil der Forex Strategie

Das Risikomanagement ist ein wichtiger Bestandteil jeder Forex Strategie. Die Entscheidung, wie viel Kapital Trader im Handel einsetzen wollen, ist hier eine entscheidende Frage. Erfahrene Trader setzen oft nur ein oder zwei Prozent ihres Gesamtkapitals auf eine Position. Wichtig ist auch, über Stop Loss Verluste zu begrenzen und mit einer Take-Profit-Order Gewinne zu sichern.

Idealerweise halten sich Trader sehr diszipliniert an ihre Strategie. Dabei hilft ein Tradingtagebuch, in dem sie alle wichtigen Informationen rund um den Handel festhalten. Bei Verlusten erkennen Trader auf diesem Weg oft schnell, welchen Fehler sie gemacht haben. Auch zur Verbesserung der Strategie ist ein Tradingtagebuch ein sinnvolles Hilfsmittel.

Viele Trader bereiten sich am Wochenende auf den Handel der nächsten Woche vor, beispielsweise mithilfe eines Tradingplans und des Wirtschaftskalenders. Sie notieren sich bereits vorab wichtige Termine, beispielsweise eine Notenbanksitzung. Oft entsteht rund um einen solchen Termin Volatilität am Markt und es können sich interessante Tradinggelegenheiten bieten.

Forex Risikomanagement

Mit Hauptwährungen starten

Anfänger starten oft mit dem Majors in den Handel. Bei den Majors handelt es sich um die meist gehandelten Währungen am Markt. Oft reicht es zu Beginn aus, sich auf einige wenige Währungen zu konzentrieren. Diese werden von den meisten Brokern angeboten, wie beispielsweise unsere GKFX Erfahrungen belegen. Das Währungspaar EUR/USD ist nicht nur bei Anfängern sehr beliebt.

Interessant sind aber auch Währungspaare mit Nebenwährungen sowie exotische Währungspaare. Insbesondere letztere empfehlen sich jedoch eher für Trader mit einiger Erfahrung sowie Spezialwissen. Beispielsweise sind einige Währungen stark an bestimmte Rohstoffe gebunden. Auch genaues Wissen über das Land, in dem diese Währungen Zahlungsmittel sind, ist wichtig.

Trader sollten sich jedoch nie nur auf einen Indikator verlassen, sondern stets auf der Basis von mehreren Informationen eine Position eröffnen. Zudem kann es oft eine Weile dauern, bis Trader die für sich passende Strategie gefunden haben. Wissen rund um Währungen und den Markt ist ebenfalls unerlässlich.

Fazit: Forex Strategie Grundlage für den Handel

Trader sollten nie ohne eine Forex Strategie in den Handel mit Währungen starten. Dabei besteht die Wahl zwischen manuellen und automatisierten Strategien, die stets zuvor über ein Demokonto getestet werden sollten. Jede Strategie basiert zudem auf einer gründlichen Analyse.

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