Trading Software: die besten Trading Plattformen im Test

Damit Trader Zugang zu den Märkten bekommen, benötigen sie eine Trading Software. Diese kann direkt im Browser geöffnet oder heruntergeladen werden.

Bei den meisten Brokern ist mittlerweile auch eine App verfügbar, die oft jedoch nicht über die gleichen Funktionen verfügt wie die PC-Version. Trader sollten sich vorab gut über die jeweilige Anwendung informieren, denn nicht jede ist auch für den jeweiligen Trader geeignet.

Moderne Handelssoftware mit vielen Funktionen ausgestattet

Moderne Trading Software ist nicht nur mit Möglichkeiten zum Eröffnen und Schließen von Orders ausgestattet, sondern mit zahlreichen weiteren Funktionen, beispielsweise für umfangreiche Analysen. Trader erhalten in der Regel Zugriff auf alle Handelsangebote ihres Brokers. Für den Handel mit Aktien gibt es ebenso spezielle Software wie für den CFD- und Forexhandel.

Wollen Trader mit CFDs und Währungen handeln, können sie dies oft über nur eine Software. Welche Software die einzelnen Anbieter nutzen, erfahren Sie in unserem CFD Broker Vergleich bzw. unserem Forex Broker Vergleich.

Bei vielen Brokern muss die Handelssoftware nicht zwangsläufig auf den eigenen Rechner heruntergeladen werden, oft ist auch eine Browser-Variante verfügbar, die ohne Download und Installation auskommt. Auf diese Version können Trader von überall aus zugreifen und damit ortsunabhängig handeln.

Unter Umständen enthält die Web-Version aber nicht alle Funktionen der Download-Variante. Dazu kommt bei den meisten Brokern eine App.

Online-Trading

Trading Software mit Kursen und Marktnachrichten

Bei vielen Tradingplattformen finden Trader auch aktuelle Kurse und Nachrichten von den Märkten. Die Kurse sind im Idealfall kostenlos und in Echtzeit verfügbar. Zudem sollten sie direkt von den Börsen stammen. Marktnachrichten kommen oft von Nachrichtenagenturen wie Reuters und werden regelmäßig aktualisiert.

Einige Anbieter aktualisieren ihre Nachrichten sogar innerhalb von 60 Sekunden. Trader sollten prüfen, ob die angebotenen Nachrichten wirklich für sie interessant sind. Außerdem sind Nachrichten und Echtzeitkurse nicht immer kostenlos.

Bei einige Broker haben Trader die Option, direkt aus dem Chart heraus zu handeln. Oft ist die Plattform auch gleich mit dem Schulungsbereich verbunden. Bei einigen Tradern kommen weitere Funktionen dazu, wie beispielsweise unsere Admiral Markets Erfahrungen zeigen. Der Broker bietet sowohl für den MetaTrader 4 wie auch für den MetaTrader 5 eine Supreme Edition mit Erweiterungen an. Andere Broker sind beispielsweise für ausführliche Webinare bekannt.

Leichter Einstieg für Neulinge

Auf vielen Plattformen kommen auch Neulinge oft schnell gut zurecht. Bei den meisten Brokern kann die Plattform über ein Demokonto getestet werden. Zudem wird die Software in Anleitungen oder Handbüchern ausführlich erklärt. Meist ist eine Installation der Software auf PCs mit den gängigen Betriebssystemen von Windows und Apple möglich.

Die bekannteste Software für das Trading von CFDs und Währungen ist wohl der MetaTrader 4. Einige Broker habe auch die Nachfolgeversion, den MetaTrader 5, im Einsatz. Der MetaTrader 4 wird beispielsweise von CMC Markets angeboten, wie Sie in unseren CMC Markets Erfahrungen nachlesen können.

Der MetaTrader 4 ist bekannt dafür, dass der Handel sehr schnell und mit nur wenigen Klicks erfolgt. Auch der One-Klick-Handel ist möglich. Allerdings bietet nicht jeder Broker die gleichen Funktionen beim MetaTrader an. Insbesondere bei den angebotenen Indikatoren kann es Unterschiede geben. Üblich sind aber mindestens 30 kostenlose Indikatoren.

Externe Anbieter von Trading Software

Neben MetaQuotes, dem Hersteller des MetaTraders, gibt es weitere Anbieter für Trading Software am Markt. Bekannt ist auch die Handelsplattform TradeStation oder der WebTrader. Einige Broker haben eine eigene Plattform programmiert oder bieten die Möglichkeit, externe Anbieter über eine Schnittstelle einzubinden. In diesem Fall muss nicht zwangsläufig die vorinstallierte Plattform verwendet werden. Nutzen Trader nicht die vorgegebene Plattform, müssen Trader die Handelsinstrumente des Brokers selbst einbinden.

Der MetaTrader 4 ist allerdings bekannt für seine Indikatoren, mit deren Hilfe Trader Basiswerte analysieren und so Handelsentscheidungen treffen können. Darüber hinaus bietet die Plattform viele Individualisierungsmöglichkeiten, beispielsweise bei der Darstellung von Charts.

Für den CFD- und Währungshandel sind die Funktionen sehr gut, allerdings wird im Aktienhandel oft eine andere Plattform eingesetzt. Mehr zu den Handelsoptionen im Aktienhandel erfahren Sie in unserem Aktienbroker Vergleich.

Trading Plattform individuell auswählen

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Trader mit einer Software nicht zurechtkommen. Kennen Trader die Plattform eines Brokers noch nicht, sollten sie die Plattform vor der Eröffnung eines Live-Kontos ausführlich über ein Demokonto testen. Die Handelsplattform ist aber nicht der einzige Faktor, der einen guten Broker ausmacht. Daher sollten Trader beim Test über ein Demokonto auch

  • das gesamte Handelsangebot
  • die Kosten für den Handel
  • die Schulungsmaterialien des Brokers sowie
  • weitere Services wie den Kundensupport

testen.

Auch mit dem MetaTrader 4 kommen nicht alle Trader zurecht. Daher bieten viele Broker unterschiedliche Trading Software an. Neben dem MetaTrader oder dem WebTrader bietet der Broker dann oft noch eine selbst entwickelte Plattform an. Dies ist beispielsweise bei ayondo der Fall, wie unsere ayondo Erfahrungen zeigen.

Haben Trader in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen mit einer bestimmen Plattform gemacht, greifen sie womöglich bei einem Brokerwechsel wieder auf diese zurück.

Unterschiede bei Trading Software

Viele Plattformen unterscheiden sich in ihrem Funktionsumfang, allerdings gelten die meisten Handelsprogramme der bekannten und seriösen Broker in Europa als sehr gute für den Handel geeignet. Die gängigen Standard-Orderarten und alle üblichen Funktionen sind in der Regel vorhanden und gut nutzbar.

Trader sollten dennoch prüfen, ob alle wichtigen Basiswerte und Orderarten angeboten werden. Zudem sollte die Software über Kurse in Echtzeit verfügen und regelmäßig aktualisiert werden. Im Idealfall können Trader aus dem Chart heraus handeln und unkompliziert – beispielsweise per E-Mail oder Live-Chat, den Kundenservice ihres Brokers erreichen.

Mittlerweile ist es nicht unüblich, dass Trader am PC und auch von unterwegs über ihr Tablet oder Smartphone handeln. Dies gibt Trader viel Flexibilität. Allerdings sollte die Synchronisation zwischen allen Versionen gewährleistet sein. Des Weiteren sollte der Handel stets über sichere Internetverbindungen und verschlüsselte Webseiten erfolgen.

Moderne App heute Standard

In den letzten Jahren haben fast alle Broker eine App aufgebaut. Allerdings können insbesondere bei Charttools, Zeichenwerkzeugen und Indikatoren einige Unterschiede zur PC-Variante bestehen. Insbesondere umfangreiche Chartanalysen sind am PC noch immer einfacher und komfortabler als am kleinen Smartphone-Bildschirm.

Die App kann in der Regel über die Webseite des Brokers sowie den AppStore bzw. Google Play heruntergeladen werden und ist oft für iOS und Android verfügbar. Die App sollte kostenlos sein, aber für zusätzliche Funktionen werden gelegentlich Gebühren erhoben.

Meist kann über das Demokonto auch die App des Brokers getestet werden. Dabei sollten Trader prüfen, ob sie mit der App gut zurechtkommen und ob diese funktional und übersichtlich gestaltet ist. Darüber hinaus gilt es zu testen, wie die Orderaufgabe erfolgt und wie schnell dies möglich ist. Für die App fallen übrigens in der Regel die üblichen Kosten des Internetproviders an, was insbesondere im Ausland rasch teuer werden kann.

Mobile Trading Software zum Kontozugriff

Idealerweise können Trader auch über die App auf ihr Handelskonto zugreifen, offenen Positionen einsehen und Transaktionen einsehen. Oft ist die App so aufgestellt, dass Analysen und Orderaufgaben mit nur wenige Klicks erfolgen. Echtzeitkurse und aktuelle Nachrichten runden die App ab.

So sind Trader dank einer modernen Handelsapp sehr flexibel und können auch von unterwegs jederzeit auf Veränderungen an den Märkten reagieren. Vor allem im Forexhandel kommt es oft auf Schnelligkeit an. Daher nutzen viele Trader die App gerne als Ergänzung zur Desktop-Anwendung.

Die App lässt sich meist auch über ein Demokonto testen. Um sich für ein Demokonto bei einem Broker zu registrieren, müssen Trader meist

  • ihren Namen
  • ihre E-Mail-Adresse und
  • ihre Telefonnummer

angeben und ein Passwort nennen. Gleich nach dem Login stehen dann je nach Broker bis zu 100.000 Euro virtuelles Guthaben zur Verfügung, das oft auch wieder aufgeladen werden kann. Hinsicht der Laufzeit schwanken die Angebote von 14 Tagen bis zu unbegrenzter Laufzeit.

Traden

Alle Angebote testen

Trader sollten ein Demokonto in jedem Fall nutzen, um alle Angebote ihres Brokers zu testen. Oft muss dafür aber bereits die Software heruntergeladen werden. Der Handel über das Demokonto sollte unter realen Bedienungen erfolgen. Dazu sollten Broker auch hier Kurse in Echtzeit sowie alle Basiswerte und Orderarten  anbieten.

Zudem sollten die virtuellen Kosten den echten Kosten entsprechen. Nur so kann der Handel unter realen Bedingungen ausgetestet werden und Trader können wichtige Erfahrungen für den Live-Handel machen.

Über ein Demokonto können Trader prüfen, wie eine Trade am einfachsten eröffnet und geschlossen wird. Auch der Umgang mit Charttools und Indikatoren lässt sich auf diesem Weg testen. Nicht nur Anfänger nutzen daher ein Demokonto, sondern auch Trader mit Vorerfahrung. Nur über einen Demoaccount kann die Handelssoftware und das gesamte Angebot eines Brokers umfangreich getestet werden.

Fazit: Moderne Trading Software unverzichtbar

Die Trading Software gibt Tradern im CFD-, Forex- und Aktienhandel Zugang zum Markt. CFD- und Forexbroker setzen oft auf den MetaTrader 4, aber auch andere Plattformen bieten Trader viele Handels- und Analyseoptionen. Trader sollten die angebotene Plattform unter möglichst realistische Bedingungen über ein Demokonto testen.

Allerdings nützt die beste und modernste Plattform nur wenig, wenn andere Angebote des Brokers nicht den Wüschen des Traders entsprechen. Vor der Wahl eines neuen Brokers bzw. einer Handelssoftware sollten Trader daher das Gesamtpaket testen.

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