Gasanbieter kündigen 2020: Tipps zum Anbieterwechsel

Eigenheimbesitzer und Mieter mit Etagenheizung wissen, wie teuer Gas in den letzten Jahren geworden ist. Obwohl die Arbeitspreise teils stark schwanken und auch mal ins Minus drehen, gehen den Verbraucherpreise nach oben. Dreht der Energieversorger mal wieder an der Preisschraube, sind das Gasanbieter kündigen und der Tarifwechsel eine Option. Damit hier keine Fehler für Ärger sorgen, braucht es einerseits einen zuverlässigen Gasvergleich. Auf der anderen Seite muss klar sein, welche Fristen für den Anbieterwechsel und das Gasanbieter kündigen gelten.

Hohe Energiepreise: Für wen lohnt sich das Gasanbieter kündigen?

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, sich für einen neuen Energieversorger im Gasvergleich zu entscheiden. Denkbar ist, dass:

  • Energiepreise zu hoch sind
  • der Kundenservice Mängel aufweiset
  • attraktive Prämien winken.

Gerade bei den Prämien geht die Entwicklung seit einigen Jahren dahin, dass Erdgasanbieter nicht nur Geld als Bonus anbieten. Der Tarifwechsel lohnt sich aber nicht für jeden Haushalt.

Zu den direkten Profiteuren gehören alle Verbraucher, die Gas direkt aus dem Netz entnehmen. In Deutschland ist die Zahl der Gasheizungen in der Vergangenheit sehr stark angestiegen. Beispielsweise geht das Bundeswirtschaftsministerium – kurz BMWi – von einer 50-Prozent-Quote allein im Neubau aus.

Außerdem entscheiden sich viele Eigentümer im Rahmen einer Modernisierung für den Einbau einer Gasheizung. Die zweite Gruppe – neben Immobilienbesitzern – sind Mieter mit einer Gas-Etagenheizung. Zwar sind viele neue Mehrfamilienhäuser heute mit einem zentral Gas-Einzelofen ausgestattet. Gerade im Bestand sind die Etagenheizungen aber nach wie vor verbreitet.

Gasanbieter kündigen

Das können Mieter bei teuren Gastarifen tun

Beide Zielgruppen sparen mit dem Gasanbieter kündigen und Tarifwechsel sofort. Dank der Marktliberalisierung Ende der 1990er Jahre ist die Auswahl inzwischen sehr groß. Mieter ohne Etagenheizung haben das Nachsehen. Falsch! Auch Mieter müssen sich teure Gastarife nicht einfach gefallen lassen. Grundsätzlich können Sie einem Vermieter nicht vorschreiben, für welchen Energieversorger er sich am Ende entscheiden soll.

Ihrem Vermieter wird allerdings über das Wirtschaftlichkeitsgebot ein gewisser Rahmen auferlegt. Nutzen Sie diesen Aspekt im eigenen Interesse aus. Anhand der Betriebskostenabrechnung ist schnell geprüft, ob Sie teure Gastarife bezahlen.

Im Gasvergleich finden Mieter heraus, welche Tarife günstiger sind. Und suchen das Gespräch mit dem Vermieter. Oft werden sich diese offen für den Vorschlag zum Gasanbieter kündigen zeigen. Zumal der Anbieterwechsel heute keine großen Schwierigkeiten mehr macht.

Gasanbieter kündigen: Die Kündigungsfrist beachten

Egal, ob Sie sich nach einem Anbieter Vergleich für Tarife großer Energieversorger oder Energie-Discounter entschieden haben – Ihr Haushalt schließt einen Liefervertrag. Und dieser umfasst im Regelfall eine Vertragslaufzeit. Und diese müssen Sie einhalten. Bedeutet: Es kann der Tarifwechsel erst in Erwägung gezogen werden, wenn Ihr Vertrag die festgelegte Laufzeit erreicht.

Beim Gasanbieter kündigen müssen Sie als Gasverbraucher hier unbedingt im Auge behalten, dass eine Kündigungsfrist gilt. Diese wird mitunter immer noch falsch verstanden. Es handelt sich nicht um einen Zeitraum, innerhalb dessen Sie die Kündigung auszusprechen haben, sondern bis zu der Verbraucher ihrem Gasanbieter kündigen müssen.

Normalerweise schwankt die Kündigungsfrist zwischen drei Monaten bis vier Wochen. Allerdings ist die dreimonatige Kündigungsfrist inzwischen wesentlich seltener.

Wann den Gasanbieter kündigen?

Sich nach einem Gasvergleich für einen neuen Energieversorger zu entscheiden und Tarife zu wechseln, ist heute sehr einfach. Wann bietet sich dieser Schritt an? Sie sind mit dem aktuellen Versorger hinsichtlich der Gaspreise und Servicequalität zufrieden? Dann gibt es natürlich keinen Grund, über das Gasanbieter kündigen nachzudenken.

Anders wird die Situation aussehen, wenn:

  • hohe Jahresrechnungen erhoben werden
  • die Versorgerpreise steigen
  • Konditionen/Bonuszusagen nicht eingehalten werden
  • ein Umzug ansteht.

In diesen Situationen ist der Anbieterwechsel mehr als gerechtfertigt. Was müssen Verbraucher in diesem Zusammenhang beachten?

Gasanbieter kündigen beim Umzug

Jedes Jahr wechseln Millionen Bundesbürger ihren Wohnort. Sei es aus beruflichen oder familiären Gründen – moderne Gesellschaften sind mobil. Auch Eigentümer stehen immer wieder vor der Situation, das angestammte Wohnumfeld aufgeben zu müssen. Jeder Haushalt in einer solchen Situation muss sich um verschiedene Verträge kümmern – wie Strom und Gas.

Generell gilt: Ist eine Versorgung mit Erdgas an der neuen Adresse möglich, setzt sich der Vertrag fort. Dies gilt auch für Strom. Ist eine Versorgung nicht möglich, kann mit dem Stromvergleich ein neuer Anbieter gesucht werden.

Entsprechende Regelungen finden sich in den AGB der Versorgungsunternehmen – wie unsere Grünwelt Gas Erfahrungen zeigen. In einem solchen Fall können Sie nicht einfach dem Gasanbieter kündigen. Anders sieht die Situation aus, wenn eine Belieferung nicht umzusetzen ist. Für diesen Fall enthalten die AGB normalerweise Regelungen, welche die Vertragskündigung ermöglichen. Ein Beispiel wäre der Umzug von einer Mietwohnung mit Gas-Etagenheizung in eine neue Wohnung mit zentralem Gas-Einzelofen.

Preiserhöhung: So kündigen Sie richtig

Zu den Momenten, in denen Sie in jedem Fall über den Tarifwechsel nachdenken sollten, gehört ein Gaspreiserhöhung. Hierzu kann es durch:

  • Veränderungen im Arbeitspreis
  • Steuererhöhungen und höhere Umlagen

kommen. Wie reagieren Gaskunden, wenn der Energieversorger eine Preisanpassung ankündigt. Ausschlaggebend für das Gasanbieter kündigen ist in diesem Fall das Energiewirtschaftsgesetz. Hierin ist unter anderem in § 41 Abs. 3 EnWG ein Sonderkündigungsrecht festgeschrieben.

Wichtig: Dieses Kündigungsrecht erlaubt eine Kündigung des laufenden Versorgungsvertrags ohne Einhaltung einer besonderen Kündigungsfrist. Um sich richtig entscheiden zu können, ziehen Sie Reviews zu den Anbietern – wie unsere EON Gas Erfahrungen oder Süwag Gas Erfahrungen zu rate.

Gasanbieter kündigen: Diese Punkte im Preisrechner beachten

Dem laufenden Gasanbieter kündigen ist eine Seite der Medaille. Damit die Wohnung nicht kalt bleibt, müssen Sie sich für einen neune Gasversorger entscheiden. Im Anbieter Vergleich kommt es auf drei Punkte an:

  • Preisgarantien
  • Mindestlaufzeit
  • Prämien.

Beim Thema Preisgarantie bieten Energieversorger heute meist 12 Monate ohne Preiserhöhung an. Im Anbietervergleich können Sie zwar auch nach weitreichenden Garantien suchen. Müssen sich dann aber auch im Klaren darüber sein, dass diese erweiterten Preisversprechen mit beispielsweise höheren Laufzeiten verbunden sein können.

Eine Mindestvertragslaufzeit von 18 oder 24 Monaten bedeutet, dass sich ein Haushalt unnötig lange an den Gasanbieter binden. Lockt die Konkurrenz mit besseren Konditionen, haben Sie am Ende das Nachsehen. Standard sind aktuell 12 Monate Vertragslaufzeit, bei einigen Anbietern kann auch monatlich gekündigt werden.

Prämien beim Gasanbietern wechseln berücksichtigen

Durch den liberalisierten Energiemarkt ist die Konkurrenz härter geworden. Viele Gasversorger greifen zu Prämien, um Verbrauchern den Wechsel schmackhaft zu machen. Hierzu gehören neben Bonuszahlungen auch:

  • Smartphones und Tablets
  • TV-Geräte
  • Haushaltselektronik.

Als Give Away sind die Prämien auf jeden Fall interessant. Was aber auf keinen Fall passieren darf: Die Bonusangebote werden zum bestimmenden Faktor. Im Anbieter Vergleich muss es zuallererst immer um den Gaspreis und Vertragskonditionen gehen.

Stimmt das Gesamtpaket soweit, beziehen Sie Prämien in die Entscheidung ein – und wechseln nach dem Gasanbieter kündigen zum Wunschkandidaten. Tipp: Lassen Sie immer Meinungen und Testberichte einfließen. Infos finden Sie beispielsweise in den Reviews unserer EON Gas Erfahrungen oder RWE Gas Erfahrungen.

Gasanbieter wechseln mit Prämie

Gasanbieter kündigen: Auch automatisch möglich

Sie wollen sich nicht auch noch um die Kündigung des Gasanbieters kümmern? Kein Problem, inzwischen wird Haushalten sogar dieser Schritt abgenommen. Sobald Verbraucher dem neuen Energieversorger eine Vollmacht zur Kündigung des bestehenden Liefervertrags einräumen, kann dieser alle Formalitäten direkt mit dem bisherigen Energieversorger klären. Diese automatische Kündigung macht den Tarifwechsel sehr viel einfacher.

Fazit: Mit dem Gasanbieter kündigen lassen sich hunderte Euro sparen

Hohe Gaspreise sind ein Ärgernis. Niemand muss diese Entwicklung einfach hinnehmen. Wie beim Aktiendepot Vergleich können Sie beim Energieversorger den Rotstift ansetzen. Dank des Wettbewerbs lassen sich heute einige hundert Euro mit dem Tarifwechsel sparen.

Eine Chance, die sich niemand einfach entgehen lassen sollte. Denn Sie können so hunderte Euro im Jahr sparen. Geld, welches Sie gut gebrauchen können – etwa für die Vorsorge. Das richtige Depot dazu finden Sie im Aktiendepot Vergleich.

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