Antibabypille Vergleich: Welche Pille passt zu mir?

In dem Antibabypille Vergleich auf Top10erfahrungen.de sollen die Unterschiede zwischen Mikro-, Mini- und Kombinationspillen, die unterschiedlichen Einnahmeschemata, Neben- und Wechselwirkungen sowie Risikogruppen erläutert werden, um Ihnen die Auswahl der für Sie am besten geeigneten Antibabypille zu erleichtern.

Welche Pillen gibt es? Mikro-, Kombi- und Minipillen

Je nach aktiven Wirkstoffen und Kombination gibt es drei unterschiedliche Arten der Antibabypille:

  • Ein-Phasen-Pillen (Mikropillen),
  • Mehr-Phasen-Pillen (Mikropillen),
  • die Minipille.

Die Mikropille

Die Mikropille ist der Gruppe der Kombinationspillen zuzuordnen. Diese Variante der Antibabypille beinhaltet die Hormone Gestagen und Östrogen und wird aus diesem Grund auch als Kombinationspräparat bezeichnet. Anders als die anfänglich auf dem Markt erhältlichen kombinierten Antibabypillen haben Mikropillen einen Östrogengehalt von unter 0,05 mg und sind entsprechend niedriger dosiert.

Die Kombinationspille schützt bei richtiger Anwendung 99 Prozent der Nutzerinnen vor einer ungewollten Schwangerschaft. Für den Fall, dass die Pille einmal falsch oder über 12 Stunden zu spät eingenommen wurde, werden statistisch betrachtet neun von 100 Frauen im Laufe eines Jahres schwanger.

Ein-Phasen-Pillen (Mikropillen)

Mikropillen sind als Ein-Phasen-Pillen und als Mehr-Phasen-Pillen erhältlich. Bei einphasigen Antibabypillen enthalten die Dragees dieselbe Hormonmenge. Die Anwenderinnen müssen die Pillen dementsprechend nicht in einer bestimmten Reihenfolge einnehmen. Grundsätzlich kann aber das Befolgen der Hinweise auf dem Verpackungsstreifen dabei helfen, Einnahmefehler zu vermeiden.

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Einphasige Antibabypillen werden für 21 oder 28 Tage angewendet. Bei einer Packung mit 21 Dragees wird täglich je eine Pille eingenommen. Nachdem der Verpackungsstreifen leer ist, folgt eine siebentägige Pause, in welcher eine Abbruchblutung aufgrund der ausbleibenden Hormone einsetzt. Anschließend wird der nächste Streifen mit 21 Pillen begonnen und der Vorgang wiederholt sich (s. auch Diane-35 kaufen mit Rezept – Diane-35 Erfahrungen).

Bei einem Verpackungsstreifen mit 28 Pillen nimmt die Anwenderin pro Tag je eine Pille ein, bis dieser leer ist. Der nächste Streifen wird dann ohne Pause begonnen. Dieses Präparat besteht aus 21 oder 24 hormonhaltigen Pillen sowie vier oder sieben Dragees, die keine Hormone enthalten und damit auch keine Wirkung erzielen.

Empfehlenswert ist diese Variante für Frauen, die sich mit dem Pausen- und Einnahmerhythmus schwer tun. Aufgrund der hormonfreien (Placebo-) Pillen ist keine Pause notwendig und die Abbruchblutung setzt dennoch ein.

Mehr-Phasen-Pillen (Mikropillen)

Mehrphasige Präparate setzen sich aus Pillen zusammen, die unterschiedliche Geschlechtshormone oder Mengen enthalten. Sie haben die Aufgabe, mit den steigenden oder fallenden Hormonwerten den natürlichen Zyklus der Frau zu imitieren.

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Für eine effektive Empfängnisverhütung müssen sie zwingend in der vorgeschriebenen Reihenfolge eingenommen werden. Um den Anwenderinnen die Einnahme zu erleichtern, gibt es Pillen in unterschiedlichen Farben sowie Hinweise auf dem Verpackungsstreifen.

Hinweis: Einer Umfrage zufolge würden es beinahe ein Drittel aller Frauen bevorzugen, ihre Periode nur alle drei Monate bzw. ein Mal pro Jahr zu haben. Für einen solchen Langzeitzyklus können einphasige Mikropillen angewendet werden. Hierbei wird, nachdem der Verpackungsstreifen aufgebraucht ist, unmittelbar der nächste angefangen (Placebo-Pillen werden weggelassen). Dadurch bleibt eine hormonfreie Pause aus und es setzt keine Blutung ein.

Die Minipille

Bei der Minipille handelt es sich um ein östrogenfreies Kontrazeptiva, das ausschließlich das Hormon Gestagen enthält. Das Präparat eignet sich vor allem für Frauen, die Östrogen nicht vertragen oder wegen bestimmten Risikofaktoren wie dem Rauchen oder einem Alter von über 35 Jahren keine Kombinationspräparate einnehmen können.

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Die Gestagen-Pille muss jeden Tag zur gleichen Zeit eingenommen werden, und zwar ohne Pausen zwischen den Verpackungsstreifen. Bei vielen Pillen reicht bereits eine verspätete Einnahme von drei Stunden, damit die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung eingeschränkt wird. Aus diesem Grund sollte bei der Anwendung von Minipillen stets auf eine exakte Einnahmezeit geachtet werden.

Die östrogenfreie Pille schützt Frauen in 99 Prozent der Fälle vor ungewollten Schwangerschaften. Für den Fall, dass das Präparat einmal mehr als drei Stunden zu spät bzw. unsachgemäß eingenommen wurde, so können neun von 100 Frauen im Laufe von 12 Monaten schwanger werden.

Allgemeine Risiken und Nebenwirkungen der Antibabypille

Gewisse Risikofaktoren können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, bei der Anwendung der Mini- oder Kombinationsperle schwerwiegende Nebenwirkungen zu verspüren. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Anwenderinnen vor der ersten Verschreibung eines Medikaments ein Gespräch mit ihrem Arzt führen, um Krankheiten, Risikofaktoren und eventuelle Wechselwirkungen von Arzneimitteln abzuklären.

Zu den möglichen Nebenwirkungen beider Pillen-Varianten zählen:

  • Kopfschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Gewichtszunahme
  • sexuelle Unlust
  • Übelkeit

Meist sind die Mini- oder Kombinationspillen nicht für Frauen geeignet, die Medikamente zur Behandlung von Infektionen wie Hepatitis-C oder HIV oder Erkrankungen wie Epilepsie einnehmen.

Minipille im Test: Risiken und Nebenwirkungen

Minipillen werden im Vergleich zur kombinierten Antibabypille häufig an Risikopatienten verschrieben, die Kombinationspräparate nicht vertragen. Dazu zählen unter anderem Frauen mit erhöhtem Thromboserisiko, Raucherinnen sowie stillende Frauen. Allerdings ist auch nicht jede Minipille für jede Frau geeignet und kann möglicherweise nicht eingenommen werden, wenn folgende Risiken bestehen:

  • Anwendung von gewissen Medikamenten wie für Epilepsie oder Infektionen
  • Empfindliche Reaktion auf bestimmte Inhaltsstoffe

Gestagenpillen scheinen im Vergleich zu Kombinationsperlen auf den ersten Blick verträglicher zu sein. Die Minipille weist – im Vergleich mit der Kombipille – aber einige deutliche Nachteile auf. So kann es öfter zu unregelmäßigen Schmierblutungen kommen und bei vielen Minipillen ist das Einnahmefenster zudem recht beschränkt.

Während es möglich ist, Kombinationspillen bis zu 12 Stunden später einzunehmen, ohne dass diese ihre Wirksamkeit verlieren, können Minipillen mit dem Wirkstoff Levonorgestrel nur in einem dreistündigen Zeitfenster eingenommen werden, bis die Wirksamkeit der Empfängnisverhütung nachlässt.

Kombinationspille im Test: Risiken und Nebenwirkungen

Kombinationspillen können durch ein höheres Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen möglicherweise nicht von Frauen eingenommen werden, die zu folgenden Risikogruppen zählen bzw. unter den nachfolgend genannten Erkrankungen leiden:

  • Diabetes
  • Herzerkrankungen
  • Krebs im Brustbereich oder/und den Geschlechtsorganen
  • Hohes Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Starke Raucherin
  • Empfindlichkeit auf bestimmte Inhaltsstoffe
  • Thrombose (familiäre Vorgeschichte)
  • Einnahme von Medikamenten für Erkrankungen wie zum Beispiel Epilepsie oder Infektionen
  • Stillende Frauen
  • Frauen über 35 Jahre

Kombinationspräparate können das Brustkrebsrisiko nachweislich erhöhen. Aus diesem Grund ist bei Frauen, die schon einmal an Brustkrebs litten oder bei denen es eine familiäre Vorbelastung gibt, besondere Vorsicht geboten. Gleiches gilt für Raucherinnen, da es durch starkes Rauchen zu Gefäßverengungen kommen kann, welche wiederum das Thromboserisiko im Zusammenspiel mit der Kombinationspille erhöhen.

Stillenden Müttern wird grundsätzlich davon abgeraten, die Kombinationspille anzuwenden, da die in dem Präparat enthaltenen Hormone die Zusammensetzung der Muttermilch verändern können. Darüber hinaus wird auch bei einer Östrogen-Unverträglichkeit von dem Einsatz von Kombipillen abgeraten.

Die Entwicklung der Antibabypille (Generationen)

Im Jahr 1961 kam die erste Generation der Antibabypille hierzulande auf den Markt. Seitdem wurden drei weitere Generationen des Verhütungsmittels entwickelt. Dabei bezieht sich die Generation auf die Art der Gestagen, die in den Pillen vorhanden sind. Vormalige Pillenarten der ersten Generation enthielten noch deutlich höhere Mengen an Gestagen (Norethisteron) und Östrogen. Weitere Informationen zu Norethisteron finden Sie auf der Seite „Norethisteron kaufen mit Rezept – Norethisteron Erfahrungen„.

Die nachfolgende Generation enthielt bereits geringere Dosierungen von Östrogen sowie dem Gestagen Levonorgestrel. Heute werden in den meisten Fällen nur noch Antibabypillen mit einem Östrogengehalt von 0,05 mg oder sogar weniger verschrieben.

Für die Pillen der dritten und vierten Generation entwickelte man neuartige Gestagene, die positive Nebenwirkungen zur Behandlung von alltäglichen Problemen hervorheben sollen. So können beispielsweise Anwenderinnen mit leichter bis mittelschwerer Akne bei bestimmten Zusammensetzungen bessere Haare oder eine klarere Haut erhalten, oder eine ungewollte Gewichtszunahme, wie sie sich bei anderen Pillen oftmals ereignet, vermeiden.

Doch Vorsicht: Antibabypillen der dritten und vierten Generation, die Drospirenon, Desogestrel oder Gestoden enthalten, haben ein zusätzlich erhöhtes Thromboserisiko im Vergleich zu früheren Pillen-Generationen. Im Allgemeinen gilt, dass kombinierte hormonelle Präparate das Risiko für Thrombosen erhöhen können. Frauen, die zu den genannten Risikogruppen gehören, wird generell von der Anwendung von Pillen der dritten und vierten Generation abgeraten, um das Thromboserisiko nicht weiter zu fördern.

Antibabypille Vergleich: Welche Pille ist für mich geeignet?

Welche Pille zu welcher Frau am besten passt, hängt, wie Sie in diesem Antibabypille Vergleich erfahren haben, von zahlreichen Faktoren ab. Dabei ist es wichtig, sich vor der Auswahl des Präparats unter anderem folgende Fragen zu stellen:

  • Zähle ich zu einer der genannten Risikogruppen?
  • Kenne ich die potenziellen Nebenwirkungen?
  • Soll die Pille überwiegend für die Empfängnisverhütung oder aus kosmetischen Gründen verwendet werden?
  • Welche Rolle spielt die tägliche Routine bei der Einnahme?
  • Bringe ich genügend Disziplin auf, um die Pille immer rechtzeitig einzunehmen?
  • Möchte ich Einnahmepausen haben oder die Pille durchgängig einnehmen?

Für Frauen, die eine neue Pille anwenden möchten oder Beschwerden mit ihrem derzeitigen Präparat haben, sollten auf jeden Fall mit ihrem Arzt darüber sprechen.

Welche Antibabypille ist die „beste“?

Um die Frage nach der „besten“ Pille beantworten zu können, ist es ratsam, alle im Antibabypille Vergleich aufgeführten Fakten und Informationen zu dem oralen Kontrazeptiva bei der Entscheidung mit einzubeziehen.

Hierbei kommt es darauf an, den Unterschied zwischen Minipillen und kombinierten Antibabypillen zu kennen und zu verstehen und sich mit den Dosierungen und potenzielle Nebenwirkungen auseinanderzusetzen.

Antibabypille

Verschiedene Antibabypillen können bei Frauen, die zu den Risikogruppen gehören, häufiger zu Nebenwirkungen und Wechselwirkungen führen. Aus diesem Grund sollten Anwenderinnen im Vorfeld bestehende Erkrankungen, jegliche Medikamente, die sie einnehmen, und ihren Lebensstil mit ihrem Arzt abklären.

Die Periode mit Hilfe der Antibabypille verschieben – ist das möglich?

Für Frauen kann die monatliche Periode aus unterschiedlichen Gründen ein unangenehmes Ereignis sein. Sie kann zu Befangenheit führen und auch sehr schmerzhaft sein. Dieser Umstand, zusätzlich zur Notwendigkeit des regelmäßigen Wechselns von Tampons, Pads und anderen Hygieneprodukten, macht die Monatsblutung bereits im Alltag unangenehm.

Wenn dann noch Ereignisse wie eine sportliche Aktivität, eine Hochzeit oder ein geplanter Urlaub anstehen, kann sich „Frau“ schon einmal wünschen, dass sie dieses Mal ausbleiben möge. Mit Hilfe der Kombinationspille ist es möglich, die Periode zu verschieben.

Die Art der Einnahme, um die monatliche Periode zu verhindern, richtet sich danach, wie lange sie verschoben werden soll und welche Pille normalerweise angewendet wird. Bevor die Einnahme der Pille verändert wird, sollte man stets mit dem Frauenarzt darüber sprechen. Nur so kann sicher gegangen werden, dass auch der Empfängnisschutz weiterhin gegeben ist, und dass es nicht zu weiteren Nebenwirkungen kommt.

Verschiebung der Periode mit Hilfe der monophasischen Pille (21 Tage)

Beispiele für monophasische Antibabypillen sind Cilest, Maxim und Diane 35. Diese spezielle Pille wird an 21 aufeinanderfolgenden Tagen eingenommen. Anschließend folgen sieben Tage ohne Pilleneinnahme.

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In den sieben Tagen haben die meisten Frauen dann periodenähnliche Blutungen. Um die Menstruation zu vermeiden, können die Anwenderinnen sofort mit der Einnahme der nächsten Pillenpackung beginnen. Somit wird die siebentägige Pause nicht eingehalten und die Blutung findet nicht statt.

Verschiebung der Periode mit Hilfe der Ein-Phasen-Pille (28 Tage)

Die Ein-Phasen-Pille mit modifiziertem Einnahmeschema muss jeden Tag eingenommen werden, wobei aber nur die ersten 21 bzw. 24 Dragees einen aktiven Wirkstoff enthalten. Bei den letzten sieben bzw. vier Pillen handelt es sich um sogenannte Placebos. Ein Beispiel ist Micronynon ED.

Frauen, die ihre Periode verschieben wollen und diese Pillenart einnehmen, sollten dann die Blindpräparate entfernen und mit der Einnahme der Pillen (mit aktiven Wirkstoffen) der neuen Blisterpackung beginnen.

Verschiebung der Periode mit Hilfe der Mehr-Phasen-Pille (21 Tage)

Wie bereits erwähnt, enthält jedes Dragee bei der Mehr-Phasen-Pille eine Mischung unterschiedlicher Hormone. Aus diesem Grund müssen die Pillen in einer bestimmten Reihenfolge eingenommen werden, damit der Verhütungsschutz gewährleistet werden kann. Novastep (Logynon) ist ein Beispiel für eine triphasische Antibabypille.

Bei der Einnahme solcher Antibabypillen ist es von großer Bedeutung, vorab mit dem Frauenarzt zu sprechen, insbesondere dann, wenn die Periode verschoben werden soll. Der Arzt kann den Anwenderinnen sagen, welche dieser Pillen sie anwenden sollten, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Achtung: Es ist nicht möglich, die Menstruation mit Hilfe von Minipillen zu verschieben, auch wenn einige Pillen-Arten wie die Cerazette zur Vermeidung der Monatsblutung führen kann.

Welche Antibabypille passt zu mir?

Die Antibabypille zählt zu den beliebtesten Verhütungsmitteln und gilt seit vielen Jahren als sehr sichere Verhütungsmethode. Die Verschreibung der Pille erfolgt in der Regel durch den Gynäkologen, der nach einer ausführlichen Untersuchung den Gesundheitszustand der Patientin gut einschätzen kann. Auf dieser Grundlage kann er anschließend die für sie am besten geeignete Antibabypille verschreiben.

Trotz allem passiert es immer wieder, dass sich Frauen nach gewisser Zeit dazu entschließen, ihre Pille aus unterschiedlichen Gründen zu wechseln. Jede Antibabypille hat aufgrund der verschiedenen Wirkstoffe bestimmte Vor- und Nachteile.

Aber welche Antibabypille ist nun die beste? Im Antibabypille Vergleich auf Top10erfahrungen.de werden verschiedene Mikro-, Mini- und Kombinationspillen miteinander verglichen und in ausführlichen Testberichten näher beschrieben. Beachten Sie: Alle Informationen zur Antibabypille, die Sie auf Top10erfahrungen.de finden, ersetzen nicht den Rat des Arztes!

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