Was kostet eine Gasheizung 2020: Kosten & Förderung vergleichen

Zuletzt aktualisiert am 02.07.2020

Die Gasheizung gehört in Deutschland zu den verbreiteten Heizungsanlagen und hat inzwischen den Ölfeueranlagen den Rang abgelaufen. Was kostet eine Gasheizung eigentlich?

Eine Frage, mit der sich in den letzten Jahren viele Eigentümer beschäftigt haben. Das Bundeswirtschaftsministerium beziffert den Anteil der Gasheizung im Neubausegment auf etwa 50 Prozent. Im Anbieter Vergleich achten viele Haushalte in erster Linie auf die Anschaffungskosten.

Ist das billigste Angebot aber immer die günstigste Lösung? Gerade beim Thema Förderung lohnt es sich, die Augen offenzuhalten. Eigentümer, welche über die neue Heizung nachdenken, müssen noch einen Punkt auf die Agenda setzen: Was kostet eine Gasheizung im Unterhalt? Infos dazu gibt’s unter anderem im Bericht zu den Yello Gas Erfahrungen.

Was kostet eine Gasheizung: Die Anschaffung im Überblick

Deutschland setzt beim Thema Energieversorgung auf mehrere Säulen. Zu den fossilen Energieträgern – zu denen Erdgas immer noch gehört – werden:

  • Kohle (Stein- und Braunkohle)
  • Erdöl

gezählt. Atomkraft spielt seit dem Ausstieg eine nur noch untergeordnete Rolle. Sehr stark zugelegt haben dagegen die regenerativen Energiequellen, zu denen:

  • Wasserkraft
  • Windkraft
  • Geothermie
  • Solarthermie

gehören. Die beiden zuerst genannten Energiequellen spielen im Immobiliensektor eigentlich keine große Rolle, besonders nicht für Eigenheimbesitzer. Wind- und Wasserkraftwerke sind schlicht zu teuer. Besonders Solar- und Geothermie werden im Eigenheimbereich in Betracht gezogen.

Gasheizung

Stellt sich die Frage, warum noch der Frage was kostet eine Gasheizung nachgehen? Der Grund ist recht simpel. Sowohl Erdwärme als auch Solarthermie reichen zur kompletten Deckung des Heizenergiebedarfs von Eigenheimen oder Mehrfamilienhäusern im Regelfall nicht aus.

Beispiel Solarheizung: Gerade in den Herbst- und Frühjahrsmonaten kann es phasenweise zu einer stark reduzierten Sonneneinstrahlung kommen – was sich auf den Wirkungsgrad der Solarthermie auswirkt.

Gasheizung: So teuer kann die Anschaffung werden

Was kostet eine Gasheizung – Mietern kann diese Frage eigentlich egal sein. Der Grund ist relativ simpel. Mieter haben allgemein bei energetischen Maßnahmen kaum ein Mitspracherecht und dürfen auch nicht ohne Weiteres die Gas-Etagenheizung austauschen oder einbauen. Wie hoch der finanzielle Aufwand für Installation und Betrieb einer Gasheizung ist, interessiert Eigentümer.

Die Kosten für Technik/Hardware und Einbau variieren sehr stark. In der Praxis müssen Sie sich darauf einstellen, mehrere tausend Euro bis einen niedrigen fünfstelligen Betrag in die Hand zu nehmen.

Diese Differenz entsteht unter anderem durch Unterschiede in der technischen Ausstattung sowie den Rahmenbedingungen. Bei vorhandenem Gasanschluss und Warmwasserspeicher wird die Antwort auf die Frage was kostet eine Gasheizung anders beantwortet, als wenn Sie noch den Gasanschluss stemmen müssen.

Was kostet die Gasheizung – ein Rechenbeispiel

Außerdem sind speziell moderne Heizkessel mit Brennwerttechnik, welche als besonders effizient gelten, natürlich entsprechend teuer. Hier geht es schnell um 3.000 Euro bis 5.000 Euro – allein für die Brennwerttherme. Kostenbeispiel:

  • Brennwerttherme – 4.000 Euro
  • Installation Heizungsanlage – 2.000 Euro
  • Installation Brennwerttechnik – 2.500 Euro.

Letzterer Posten schließt die Sanierung des Schornsteins mit ein. Was kostet die Gasheizung ist als Frage damit zumindest näherungsweise beantwortet. Es geht allein in diesem einfachen Beispiel um mehr als 8.000 Euro.

Natürlich muss die neue Gasheizung nicht gleich so teuer werden. Ist keine Sanierung des Schornsteins notwendig und wird zu einer Gastherme gegriffen, welche nur zwei Drittel kostet, ist das Projekt deutlich günstiger zu stemmen – es reicht dann mitunter schon die Hälfte des Betrags aus unserem Beispiel.

Gasheizung fördern lassen und sparen

Sobald klar ist, was eine Gasheizung kostet, suchen viele Eigentümer nach Hilfen, um den finanziellen Kraftakt nicht komplett aus eigenen Mitteln stemmen zu müssen. Gerade im Zusammenhang mit einer Kombination aus Solar- oder Geothermie und der Gastherme (mit Brennwerttechnik) bieten sich Förderungen an. Was sich an dieser Stelle als besonders vorteilhaft erweist, hängt vom Einzelfall ab.

Entsprechende Förderprogramme enthalten aber unter anderem:

  • zinsgünstige Kredite
  • Zuschüsse
  • Beratungsleistungen.

Gerade Zuschüsse sind interessant, da sie – anders als ein Kredit – nicht für eine Rückzahlung vorgesehen sind.

Was kostet eine Gasheizung: Den Unterhalt nicht vergessen

Die Anschaffungskosten sind bei der Gasheizung eine Seite der Medaille. Sobald die Gastherme betriebsbereit im Heizungskeller steht, können sich Eigentümer noch lange nicht entspannt zurücklehnen.

Im Gegenteil: Es wartet eine riesige Aufgabe auf Sie. Damit die Gasheizung für Wärme sorgen kann, brauchen Sie auf der einen Seite natürlich einen Energieversorger, welcher die Belieferung mit Gas übernimmt. Und Sie müssen an Wartung/Instandhaltung denken.

Jede Gasheizung unterliegt in Deutschland regelmäßigen Überprüfungen durch den örtlichen Schornsteinfeger, die nicht kostenlos erledigt werden. Wesentlich teurer als die Gebühren für die Wartung der Gastherme ist die Gaslieferung. Was kostet eine Gasheizung in diesem Zusammenhang?

Gaspreise: Günstige Tarife ausnutzen

Gaspreise unterliegen Schwankungen, die ganz unterschiedliche Ursachen haben. Hohe Produktionsmengen und niedrige Nachfrage lassen den Preis sinken. Für Gaskunden gehen die Preise allerdings nicht so schnell nach unten.

Im Gegenteil: In der Vergangenheit sind die Preise gestiegen. Ein Grund: Im Gaspreis stecken nicht Förderung und Aufbereitung des Erdgases. Als Verbraucher zahlen Sie Steuern und Umlagen – den Verbrauchspreis.

Gerade Preisbestandteile wie die EEG-Umlage werden regelmäßig angehoben. Aber auch höhere Netzentgelte und anderen Kostenbausteine gehen nach oben. Dank der Marktliberalisierung müssen Sie solche Effekte aber nicht einfach hinnehmen. Bedeutet: Sobald Sie einen Gasvergleich nutzen, lässt sich bei den Kosten für die Gasheizung sparen.

Was kostet eine Gasheizung: Mit den richtigen Tipps sparen

Wie groß das Sparpotenzial ist, hängt unter anderem davon ab, was die Gaslieferung über den bisher bestehenden Gastarif kostet. Aber auch Ihr Verbrauch spielt eine Rolle – und ob Sie sich für einen Gasanbieter ohne Grundgebühr entscheiden. Der Grundpreis deckt unter anderem die Kosten den Zähler und fällt im Vergleich zwischen den Anbietern recht unterschiedlich aus. Einem hohen Grundpreis aus dem Weg zu gehen, wirkt natürlich verlockend.

Auf der anderen Seite muss Ihnen klar sein, dass solche „Schnäppchen“ mitunter über einen hohen Arbeitspreis bezahlt werden. Bei geringem bis moderaten Verbrauch mag sich das Ganze vielleicht noch rechnen.

Sobald sehr viel Gas verbraucht wird, kann ein solches Tarifmodell allerdings teuer werden. Achten Sie im Anbieter Vergleich übrigens auf Preisgarantien. Damit sind Sie in der Lage, sich einen günstigen Energiepreis zu sichern. Ein Tipp, welcher auch auf den Stromvergleich übertragbar ist.

Wechselprämien: Tablet, Fernseher und Co.

Die Entscheidung für den Tarifwechsel fällt aufgrund der Preise für die Gaslieferung. Können Sie sich nicht zwischen zwei günstigen Gastarifen unterscheiden, geben Prämien den Ausschlag.

Seit Ende der 1990er Jahre der Energiemarkt liberalisiert wurde, müssen Sie sich nicht mehr vom Grundversorger beliefern lassen. Dank der Konkurrenz gibt es immer wieder Gelegenheit, in einen günstigen Tarif zu wechseln. Außerdem winken dabei Prämien, wie:

  • Mähroboter
  • Tablets
  • TV-Geräte
  • Handys.

Fernseher als Prämie

Oder Sie entscheiden sich für Bonuszahlungen. Die Prämienauswahl schwankt von Versorger zu Versorger. Infos finden Sie unter anderem in unseren Prokon Strom Erfahrungen.

Fazit: Was kostet eine Gasheizung – Anschaffung & Unterhalt entscheiden

Gas ist gegenüber Heizöl klimafreundlicher und liefert trotzdem einen hohen Brennwert. Kein Wunder, dass in den letzten Jahren der Anteil von Gasheizungen gestiegen ist. Hinsichtlich der Kosten ist einerseits die Anschaffung ausschlaggebend. Aber auch der Unterhalt darf nicht vergessen werden.

Hier geht es um einen niedrigen Gaspreis, der sich beim Verbrauch auf jeden Fall bemerkbar macht. Der Anbietercheck ist inzwischen nicht schwieriger als der VPN Anbieter Vergleich und mit wenigen Mausklicks erledigt. Wichtige Infos zu den einzelnen Angeboten liefern zudem unsere Reviews – etwa zu den Süwag Gas Erfahrungen.

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