Netflix VPN sorgt für unbeschwerten Heimkino-Genuss

Streamingdienste haben in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Allen voran sind es Anbieter wie Netflix und Amazon Video, mit denen sich Verbraucher Kinofilme und Top-Hits unter den TV-Serien nach Hause holen. Der Vorteil: Über die Streamingplattformen lässt sich der Kinohit jederzeit anhalten oder auf dem Handy weiterschauen.

Und Werbung ist grundsätzlich kein Thema.

Aber: Immer wieder fällt im Urlaub auf, dass es beim Angebot in der Filmbibliothek plötzlich Unterschiede gibt. Lässt sich bei Amazon und Netflix via VPN Verbindung die Auswahl auch in Deutschland „aufbohren“?

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Streamingplattform Netflix: VPN für Serienjunkies?

Das Thema VPN interessiert eigentlich nur Nutzer, denen sehr viel am anonymen Surfen liegt. Wer keine Spuren im Netz hinterlassen und unsichtbar für Social Media Unternehmen bleiben will, greift zuerst zu einem Virtual Private Network. Aber: Seit Streamingdienste einen massiven Zulauf erleben, wird eine VPN Verbindung noch aus einem anderen Grund interessant – dem sogenannten Geoblocking.

Dahinter verbirgt sich die Zugangsbeschränkung zum Angebot für einzelne Regionen. Geoblocking ist der Grund dafür, dass sich bei Plattformen wie Netflix oder Amazon Video das Angebot je nach Wohnsitz des Nutzers unterscheiden kann. Wie wird diese Form der Beschränkung realisiert? Entscheidend ist dafür die IP-Adresse.

Diese wird für jeden Nutzer vergeben und ist einzigartig. Entsprechend bestimmter Kennziffern in der IP lassen sich die einzelnen Länder sehr genau identifizieren. Für Netflix VPN Verbindungen zum Umgehen der Zugangsbeschränkung einsetzen, scheint nur eine logische Konsequenz.

Warum gibt es Geoblocking?

Geoblocking empfinden viele Nutzer als ungerecht und Benachteiligung. Filme, die auf dem US-Ableger der Plattform Netflix laufen und in Deutschland nicht abgerufen werden können – eigentlich ein No Go. Aber: Die Gründe für diesen auf den ersten Blick ungerechtfertigten Ausschluss liegen oft nicht bei den Anbietern der Inhalte. Es geht nicht selten schlicht und ergreifend um lizenzrechtliche Aspekte beim Geoblocking.

Das beste Beispiel hierfür ist der inzwischen beigelegte Streit zwischen der GEMA und dem Video-Portal YouTube. Über Jahre haben Nutzer aus Deutschland auf viele Videos verzichten müssen und haben das Geoblocking am eigenen Leib zu spüren bekommen.

VPN Tipps und Ratgeber:

Netflix & VPN: Ist das Umgehen des Geoblocking strafbar?

Einfach einen VPN Tunnel einrichten – und schon können auch Nutzer in Deutschland entspannt auf das US-Angebot der Plattform Netflix zugreifen. Ganz so einfach und unbeschwert ist die Situation in der Praxis doch nicht. Geoblocking ist für den Streamingdienst eine Schutzmaßnahme, um sich lizenzrechtlich nicht angreifbar zu machen. Wäre dessen Umgehung am Ende sogar eine strafbare Handlung? Gerade im Hinblick auf das Urheberrecht sind viele Haushalte in Deutschland inzwischen sensibilisiert.

Stellt sich natürlich die Frage, welche Konsequenzen Sie als Nutzer von Netflix werden in Kauf nehmen müssen? Dass der Staatsanwalt morgen mit einer Einsatzhundertschaft vor Ihrer Haustür steht, wird nicht zu befürchten sein.

Aber: Eine Aushebelung des Geoblockings kann durchaus – sofern die Rechtslage sehr streng interpretiert wird – durchaus als Verstoß gegen das Urheberrecht gewertet werden. Allerdings gilt hier, dass zuerst eine Verfolgung stattfinden muss. Getreu dem Motto: Wo kein Kläger, da auch kein Richter, ist das Vorgehen der Streamingplattformen am Ende entscheidend.

Netflix: VPN Nutzung verstößt gegen AGB

Mit juristischem Ärger haben Nutzer des Streamingdienstes bisher nicht rechnen müssen. Sprich bislang ist in Deutschland kein Fall bekannt, für den das Umgehen des Geoblockings durch einen eigens eingerichteten Netflix VPN Tunnel tatsächlich zu einem Verfahren geführt hat. Allerdings schläft natürlich auch der Streamingdienst nicht. In den letzten Jahren hat die Plattform ihre AGB angepasst.

Inzwischen sehen diese so aus, dass Sie – zumindest theoretisch – nur jene Inhalte konsumieren dürfen, welche für Ihren Wohnsitz freigegeben sind. Der Streamingdienst formuliert dies in den AGB etwas sperrig und zielt darauf ab, dass Inhalte „hauptsächlich“ in dem Land angesehen werden dürfen, in welchem sich die Nutzer registriert haben. Allein schon die Betonung des Passus „hauptsächlich“ macht das Ganze dehnbar.

Da auch Netflix die Entwicklung rund um VPN und Geoblocking intensiv beobachtet, dürfte der Plattform die aktuelle Entwicklung mehr als klar sein. Welche Konsequenzen hat es, wenn Sie gegen die Geschäftsbedingungen verstoßen? Netflix kann mit:

  • Kundeninformationen (Hinweis, dass Sperren umgangen werden)
  • Abmahnungen
  • Kontosperrungen

vorgehen. Juristische Schritte sind – wie bereits angesprochen – ein besonders scharfes Schwert und werden bisher eher selten eingesetzt. Was aus Nutzersicht ebenfalls schwerwiegend ist und für Netflix-Kunden eine durchaus reale Gefahr darstellt, sind Kontoschließungen – wegen missbräuchlicher Nutzung des Streamingdienstes.

Wie erkennt Netflix VPN Dienste?

Die Verwendung der Geosperren ist für Netflix ein Schutzschirm, um sich lizenzrechtlich abzusichern. Aufgrund der engen Beziehungen zu den Rechteinhabern bzw. den Rechteverwertern geht die Plattform auch gegen das Umgehen der Geosperren vor. Wie funktioniert das Ganze in der Praxis?

Damit Sie bei Netflix einen Film oder eine Serie sehen, muss immer eine IP übermittelt werden. Netflix hat natürlich ein Auge auf den Markt für VPN Verbindungen.

Mitarbeiter interessieren sich dabei weniger für einen VPN Anbieter Vergleich – sprich wer bietet den Zugang günstig an. Für die Plattform sind die IP-Adressen der VPN Server von Bedeutung.

Sobald diese bekannt sind, kann der Server in eine Blacklist eingepflegt werden. Surfen Sie über einen dieser Server zu Netflix, erscheint ein Fehlercode, die Plattform hat entdeckt, dass Sie mit einem VPN Tunnel unterwegs sind – wahrscheinlich zum Umgehen des Geoblockings.

Netflix VPN

Netflix Konto in der Türkei oder Argentinien registrieren

Ländersperren haben bei Streamingportalen noch einen zweiten Grund. Am Beispiel Netflix wird deutlich, dass sich die Abo-Preise länderspezifisch unterscheiden können. In der Türkei oder in Kanada gelten andere Preise als für deutsche Haushalte. Damit ist die Verlockung noch einmal größer, die Anmeldung mit einer deutschen IP zu umgehen.

Für Netflix selbst bedeutet dieser Trend, dass ein monetärer Verlust entsteht. Kein Unternehmen wird Interesse daran haben, dass Sie ihm einen Wohnsitz in:

  • Mexiko
  • Argentinien
  • Kanada

vorgaukeln, nur um Geld zu sparen.

Wie löst Netflix dieses Dilemma. Einerseits kann Netflix VPN Verbindungen auch in diesem Zusammenhang erkennen. Sobald eine als VPN Server gelistete IP-Adresse aufgedeckt wird, gibt es Probleme. Auf der anderen Seite ist der Streamingdienst in den letzten Jahren dazu übergegangen, die Registrierung plattformübergreifend auszurichten. Soll heißen: Nutzer müssen einen SMS Code eingeben. Diese setzt aber immer eine länderspezifische Handynummer voraus.

Die Hürden für eine Schnäppchen-Registrierung sind in den letzten Jahren also zunehmend höher geworden. Eine Lösung: Nutzer registrieren sich eine virtuelle SIM Karte bzw. nutzen Dienste mit einer Einmal-Handynummer.

Hier ist – wie beim Online Casino Vergleich oder Sportwetten Vergleich – der Griff zu den Top-Anbietern zu empfehlen, da gerade viele Gratis-Dienste teils sehr überlaufen sind. Außerdem sind die Nummern solcher Dienste inzwischen auch bei Netflix bekannt.

Für Netflix eine VPN Verbindung einrichten

Von einem Netflix VPN Tunnel profitieren Sie letztlich über das Streaming hinaus. Im Alltag sind Sie anonym im Internet unterwegs und geben weniger Informationen über sich preis. Stellt sich natürlich eine Frage: Wie richte ich die VPN Verbindung ein? In den letzten Jahren haben sich zwei Wege etabliert.

Möglichkeiten zum Aufbau einer VPN Verbindung:

  • VPN Router
  • VPN Dienstanbieter.

Beide Varianten haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Der VPN Router schützt alle Geräte, die sich innerhalb des Netzwerks befinden. Solche Lösungen sind ideal, um beispielsweise Unternehmen zu schützen. Aber auch für das Heimnetzwerk ist dieser Ansatz denkbar. Das Problem: Sobald sehr große Datenmengen bewältigt werden müssen, kommt der eine oder andere Router an seine Grenze. Eine Netflix VPN Verbindung braucht einfach eine gewisse Bandbreite.

Der Aufbau einer VPN Bridge, über welche Sie auf die Streams überverschlüsselt über den Standard-Router gehen, bringt Sie am Ende nicht weiter. Bleibt die Option, mit einem VPN Dienstanbieter auf Netflix zuzugreifen. Was hat es damit auf sich?

Lesen Sie mehr:

VPN Dienste fürs Streaming einsetzen

VPN Provider helfen Ihnen dabei, sich ohne Spuren zu hinterlassen durchs Netz zu bewegen. Hierfür brauchen Sie zwei Dinge: Einen Nutzeraccount beim Dienstanbieter sowie den VPN Client, um sich in das VPN Netzwerk einzuwählen und mit der sicheren Verbindung zu surfen. Solche VPN Dienstanbieter gibt es inzwischen mit einem gebührenpflichtigen Service und als Free VPN. Letzteres bedeutet, dass Sie kostenlos einen VPN Server nutzen können.

Aber: Aufgrund der meist geringen Bandbreite, welche Ihnen bei diesen Anbietern zur Verfügung steht und einer eingeschränkten Zahl an Servern sind solche Provider für eine stabile Netflix VPN Verbindung eher ungeeignet.

Für die Auswahl eines geeigneten VPN Dienstanbieters müssen Sie im Anbieter Vergleich prüfen, inwiefern die Infrastruktur auf die Datenraten beim Streaming ausgelegt ist. Einen großen Nachteil hat das Ganze: Sie müssen für jedes Endgerät einen separaten Client einrichten, was:

  • PC
  • Tablet und Smartphone
  • Fernseher

betrifft.

Netflix: VPN Provider liefern sich ein Wettrennen

Einfach über Cyberghost einen VPN Tunnel einrichten und schon kann es mit entspanntem Netflix Streaming losgehen. Ganz so einfach ist die Praxis nicht.

Zuerst müssen Sie sich beim VPN Provider anmelden und den Client auf Ihren Geräten installieren. Viele Dienstanbieter haben in der Vergangenheit Anwendungen für verschiedene Geräte entwickelt. Es reicht gerade fürs Streaming nicht aus, wenn es lediglich eine Anwendung für:

  • macOS
  • Linux
  • Windows

und eine App für Handys gibt. Gerade moderne Smart-TV-Geräte brauchen ebenfalls einen Client, damit sich diese anonym bei Streamingdiensten bewegen können. Letztlich gibt es immer einen Wettlauf zwischen Netflix, dass die IP-Adressen der Netzwerke schnell erkennen will, und den VPN Providern. Je schneller Streamingdienste die IP-Adressen aus dem Verkehr ziehen, umso schwieriger wird es, die Netflix VPN Verbindung Nutzern „zu verkaufen“. Beide Aspekte – die immer neuen Geräteklassen (für welche VPN gebraucht wird) und die Raffinesse der Streamingplattform – machen das Wettrennen so spannend.

Netflix VPN Verbindung: Den passenden Anbieter auswählen

Um per VPN Verbindung das umfangreiche Angebot von Netflix zu nutzen, brauchen Sie den richtigen VPN Dienstanbieter. Über das Thema Bandbreite haben wir bereits gesprochen. Nutzer sollten sich übrigens nicht allein vom Preis leiten lassen. Wichtig ist, dass die Konditionen passen. Viele Server bedeutet, dass Sie mehr Möglichkeiten haben, um unterschiedlichen IP-Adressen für eine Netflix VPN Verbindung auszuprobieren.

Gleichzeitig gibt es inzwischen einige Provider, die sich speziell auf Streaming spezialisiert haben. Hier finden Sie fertige Länderprofile für Netflix mit Servern, die regelmäßig aktualisiert werden. Infos hierzu können in den einzelnen Reviews – etwa zu NordVPN – nachgelesen werden.

Ein ganz wichtiger Punkt betrifft die Sicherheit der VPN Verbindung. Sobald diese nämlich ausfällt, sind Sie enttarnt und werden wieder mit der Ländersperre konfrontiert. Um ungeschütztes Surfen zu verhindern, bauen einige der VPN Providern einen sogenannten Kill Switch ein. Dieser muss allerdings nicht standardmäßig aktiviert sein. Checken Sie im Anbieter Vergleich außerdem, inwiefern Logfiles ein Thema sind. Sehr gute VPN Anbieter verzichten darauf – und speichern den Verlauf ihrer Anfragen nicht.

VPN Dienste

Verbindungsfehler: Bekannte Probleme mit dem VPN lösen

Es kann immer wieder passieren, dass eine VPN Verbindung nicht aufgebaut werden kann. Leider handelt es sich auch beim Virtual Private Network um ein technisches System, dass nie 100 Prozent sicher funktioniert. Wir haben einige häufige Probleme zusammengefasst.

  • Anmeldung im Client schlägt fehl:

Haben Sie vielleicht die Feststelltaste aktiviert? Oder einfach versehentlich das falsche Passwort eingegeben. Gerade, wenn Sie mehrere Provider wie PureVPN oder ExpressVPN benutzen, kann so etwas passieren. Probieren Sie es mit den richtigen Daten einfach noch einmal-

  • Keine Verbindung zum VPN Netzwerk:

Damit sich Ihr TV-Gerät oder der Rechner mit dem VPN Netzwerk verbinden können, brauchen Sie eine stabile Anbindung zum Router. Manchmal passiert es, dass Ihr Heimnetzwerk ausfällt. Ohne das Netzwerk werden Sie allerdings auch mit dem VPN Client keine Verbindung zum Dienstanbieter und dessen VPN Servern herstellen können.

  • Keine Datenübertragung:

Sie nutzen mehrere Geräte, die auf Netflix per VPN zugreifen, erreichen plötzlich aber keine Datenübertragung mehr. Möglicherweise versuchen Sie gerade, mit den Geräten über einen Server zu kommunizieren. Dieser Versuch muss in der Praxis fehlschlagen.

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Fazit: Netflix via VPN Verbindung einfach „aufbohren“

Mit einer VPN Verbindung surfen Sie anonym. Das Ganze hat aber noch einen anderen Vorteil: Geoblocking auf Streamingplattformen wird weniger störend. Anbieter wie Netflix lassen sich so noch umfassender nutzen. Aber: Auch die Plattformen schlagen nicht. Und haben diesen Trend erkannt. IP-Adresse auf einer Blacklist zu führen, ist eine Reaktionsmöglichkeit. Fürs Streaming brauchen Sie aber nicht nur deshalb einen Top-Anbieter. Auf die Bandbreite und das Server Netzwerk muss auf die Belastungen durch hochauflösende Streams ausgelegt sein.

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