Heizen mit Strom: die günstigsten Tarife ermitteln

Während lange Zeit das Heizen mit Öl oder Gas bevorzugt wurde, ist heutzutage dank moderner Heizungsanlagen und besonderer Tarife Heizen mit Strom eine Alternative. Mit dem richtigen Anbieter kann sogar Ökostrom aus nachhaltigen Quellen zum Heizen verwendet werden.

So können Sie mit Strom einheizen

Die Wärme beim Heizen mit Strom wird dadurch erzeugt, dass der Strom durch leitfähige Substanzen geführt wird. Die so erzeugte Wärme kann sofort weitergegeben oder gespeichert werden für späteren Bedarf. Eine elektrische Heizanlage kommt ohne Heizkessel, Pumpen und Rohre aus, wie man es von der Öl- oder Gasheizung kennt. Das verringert Kosten und Aufwand bei der Anschaffung und beim Einbau.

Bekannt sich elektrische Speicherlösungen wie die Nachtspeicherheizung, die die während der Nacht aufgenommene Wärme am Tag abgeben. Auch Wärmepumpen zählen zu den elektrischen Heizsystemen.

Moderne elektrische Heizungen arbeiten effektiv, wenn jedoch die Heizung neu installiert werden soll, empfiehlt sich der Stromvergleich, um die späteren Kosten zu ermitteln. Wer zugleich einen Gasvergleich durchführt, kann sich informiert zwischen beiden Möglichkeiten entscheiden und den günstigsten Anbieter nutzen.

Energieanbieter

Welche Tarife beim Heizen mit Strom?

Wer sich für eine elektrische Heizung entscheidet, muss neben den Anschaffungskosten auch mit den Aufwendungen für die regelmäßige Wartung rechnen.

Außerdem benötigen manche Systeme einen separaten Stromzähler, über den der Heizstrom unabhängig vom Haushaltsstrom abgerechnet wird. Je nach Heizung können Verbraucher mit rund 1.000 Euro für die Anschaffung einer Nachtspeicherheizung und ca. 200 Euro für den Stromzähler rechnen. Dafür entfallen Kosten, die bei Öl- oder Gasheizungen anfallen, etwa die Ausgaben für den Kaminkehrer.

Noch immer kursiert die Meinung, Heizen mit Strom sei generell sehr teuer. Verallgemeinern sollten Verbraucher dies jedoch nicht. Denn unter Umständen ist diese Art von Energie eine günstige Lösung, abhängig von der vorhandenen Wärmedämmung des Hauses, der Fläche und dem eigenen Heizverhalten.

Überdies bieten viele Versorger spezielle Heizstromtarife an. Wer seine Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe mit Ökostrom betreibt, kann dabei leicht mehrere Hundert Euro jährlich sparen, wie die Vattenfall Erfahrungen zeigen.

Tarife vergleichen und günstig heizen mit Strom

Dank der online verfügbaren Tarifrechner müssen Verbraucher die Preise der Stromanbieter in der Umgebung nicht mehr in mühsamer Kleinarbeit zusammentragen. Es genügt, in den Rechner die eigene Postleitzahl und den jährlichen Stromverbrauch einzugeben. Dabei sollte der Vergleich für Heizstrom durchgeführt werden – oft wird sogar unterschieden, ob der Strom für eine Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung verwendet werden soll.

Wer auf diese Weise einen günstigen Tarif ermittelt, kann den Anbieter relativ reibungslos wechseln, am besten, wenn der bestehende Vertrag ausläuft. Meist kann ein neuer Vertrag direkt aus der Website des in Frage kommenden Anbieters abgeschlossen werden. Kommt es beim Anbieterwechsel zu einer Lücke in der Versorgung, übernimmt der örtliche Grundversorger die Lieferung.

Wer jedoch seine elektrische Heizung neu installiert, muss nicht wechseln. Denn der Heizstrom wird separat abgerechnet und muss nicht vom selben Anbieter bezogen werden wie der Haushaltsstrom. Verbraucher dürfen also durchaus Strom von zwei Versorgern und mit zwei verschiedenen Verträgen beziehen, wenn sich dies rechnet.

Welche Geräte für Heizen mit Strom?

Die Auswahl bei den Geräten für das Heizen mit Strom ist inzwischen relativ groß. Einer der Vorzüge der Technik ist, dass keine Abgase entstehen und dass lediglich ein Stromanschluss benötigt wird. Aufwändige Anlagen mit viel Raumbedarf entfallen ebenfalls. Für Kunden sind neben der Erstanschaffung also lediglich die Wartung und die Stromkosten von Belang.

Zu den vorhandenen Lösungen zählt die Infrarotheizung, die als Heizstrahler und Flächenstrahler angeboten wird. Letztere sind auch für Wohnräume geeignet. Bekannter ist die Nachtspeicherheizung, die immer wieder totgesagt wurde und dennoch ein bleibender Favorit ist.

Der Wärmespeicher wird mit Nachtstrom aufgeladen, am Tag wird die Wärme graduell freigesetzt. Dank der günstigeren Niedertarife in der Nacht läuft die Abrechnung für Nachtspeicherheizungen über einen speziellen, eigenen Stromzähler.

Heizen wo es nötig ist mit mobilen Geräten

Beliebt sind auch Radiatoren, die wie Heizkörper aussehen, aber mit Strom erwärmt werden. Gefüllt sind die Geräte mit Öl oder Wasser, die abgegebene Heizwärme ist Konvektionswärme wie bei einer Öl- oder Gasheizung. Die mobilen Radiatoren werden vor allem während der Übergangszeit genutzt, wenn die zentrale Heizungsanlage noch nicht oder nicht mehr in Betrieb ist.

Auch mit elektrischen Heizlüftern lassen sich Räume erwärmen. Die meist kompakten Geräte verbinden ein Heizelement mit einem Ventilator – die angesaugte Luft wird erwärmt und wieder ausgestoßen.

Dem sofortige Heizeffekt steht ein sehr hoher Stromverbrauch gegenüber, oft sind die Geräte auch relativ laut. Sie eignen sich aber für das kurzfristige Beheizen etwa des Badezimmers.

Heizen mit Strom über Speicherlösungen

Andere Formen der Heizung sind beispielsweise die Teilspeicherheizungen. Hier wird ein Naturstein als Wärmespeicher verwendet – zunächst durch Strom hocherhitzt, gibt der steinerne Speicher seine Wärme in Form von Infrarot-Strahlung an den Raum ab. Die nicht selten dekorativen Teilspeicherheizungen eignen sich mit der sehr angenehmen Wärme gut für Wohnräume.

Angenehme Wärme erzeugen auch Fußbodenheizungen, die ebenfalls mit Strom betrieben werden können. Mit einer Fußbodenheizung können auch größere Räume effektiv erwärmt werden, auch bei dieser Technologie über Infrarot. Da die abgegebene Wärme von unten nach oben steigt, verteilt eine Fußbodenheizung die warme Luft besonders gleichmäßig.

Mit Strom betriebene Wärmepumpen heizen, indem der Umwelt, also Erde, Luft oder Grundwasser, Wärme entnommen wird. Der Stromverbrauch bei modernen Wärmepumpen ist vergleichsweise niedrig, allerdings ist die Anlage selbst abhängig von der Art der Wärmeumwandlung bisweilen recht kostspielig.

Fernwärme als Nebenprodukt der Stromerzeugung

Auch Fernwärme ist eine Variation der Stromheizung – hier fällt die Wärme unmittelbar durch die Stromerzeugung im Kraftwerk als Nebenprodukt an und wird von dort über Rohre an die angeschlossenen Haushalte geliefert. Das Netz ist vergleichsweise gut ausgebaut und kann auch für die Warmwasserbereitung verwendet werden.

Heizen mit Strom ist also über zahlreiche unterschiedliche Anlagen oder Geräte möglich. Welche der vorgestellten Lösungen sich für die eigene Wohnsituation eignen, sollte auch mit dem Stromverbrauch der Geräte abgeglichen werden, bevor ein Anbietervergleich die annähernden Kosten ermittelt.

Nicht immer ist Strom die günstigste Lösung, für manche Haushalte jedoch auf der Basis von Ökostrom die nachhaltigste. Da immer mehr Versorger „grüne“ Tarife anbieten, können Kunden auch hier beim Vergleich unter vielen geeigneten Anbietern wählen und sogar noch sparen, wenn sie etwa mit Grünwelt Erfahrungen machen.

Nachtspeicherheizungen: Besser als ihr Ruf

Wer einen Ökostrom-Anbieter nutzt, kann damit einer vorhandenen Nachtspeicherheizung ein besseres Image verpassen. Die Speicherlösungen galten lange Zeit als nicht sonderlich umweltfreundlich, jedenfalls solange, wie der Anteil der erneuerbaren Energien sehr gering war. Inzwischen sind Ökostrom-Versorger auf dem Vormarsch und bieten dank starker Nachfrage auch durchaus wettbewerbsfähige Tarife an.

Alternativ sind Wärmepumpen – auch dank ihres geringen Verbrauchs – schon per se als sehr umweltfreundlich beliebt, wird die Pumpe mit Ökostrom aus erneuerbaren Energien betrieben, verstärkt sich dieser Effekt noch.

Das seit den 1950er Jahren staatlich geförderte Heizen mit Strom, vor allem mit Nachtstrom, das ursprünglich die Auslastung der Kraftwerke gleichmäßiger verteilen sollte, überlebt damit auch zeitweise Verbote wie das der Nachtspeicherheizungen – und könnte sich langfristig aufgrund der Abwesenheit von Abgasen als besonders umweltfreundlich erweisen.

Beim Heizen mit Strom von Zusatzangeboten profitieren

Wenn es darum geht, für den Heiz- und Haushaltsstrom einen günstigen Anbieter zu finden, profitieren Verbraucher besonders häufig dann, wenn alle benötigten Leistungen zu einem Kombi-Tarif abgenommen werden. Bei nicht wenigen Anbietern gibt es nicht nur Strom und Gas, sondern obendrein Internet. Das kann sich rechnen, vor allem bei kurzen Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen.

Wer bei der Internetnutzung ein hohes Datenvolumen ausschöpfen kann, hat die Möglichkeit, mit Streaming Diensten auf die Medien seiner Wahl zuzugreifen – ganz nach Belieben. Ein VPN Anbieter Vergleich sorgt dafür, dass die Angebote nicht durch Geoblocking gesperrt werden können.

Wie die Yello Strom Erfahrungen belegen, gibt es außerdem bei manchen Stromanbietern attraktive Neukundenboni und Sachprämien. Mit hochwertigen Prämien wie Fernseher, Waschmaschine oder modernen Küchengeräten reduzieren sich die Kosten beim Heizen mit Strom langfristig natürlich nochmals.

Gasanbieter wechseln mit Prämie

Strompreise im Aufwärtstrend

Aufgrund höherer Besteuerungen und der EEG-Umlage für die Förderung erneuerbarer Energien haben sich die Tarife für den Haushalts- und Heizstrom in den letzten Jahren drastisch erhöht. Kein Wunder, denn die Abgaben machen rund die Hälfte des Preises aus. Dem steht die günstige Anschaffung bei vielen elektrischen Heizungen entgegen, von niedrigen Wartungskosten ganz zu schweigen.

Meist müssen keine baulichen Vorbereitungen getroffen werden, ein Stromanschluss genügt. Bei ständigem Betrieb erweisen sich manche Geräte dann aber als Stromfresser – insbesondere die mobilen Heizgeräte eignen sich nicht für reguläres Heizen mit Strom.

Kostengünstiger wird es mit Wärmepumpen und Nachtspeicherheizungen. Ist die Immobilie mit einer guten Wärmedämmung und modernen Fenstern ausgestattet, kann mit dem eigenen Heizverhalten zusätzlich dazu beigetragen werden, die Kosten zu senken. Ein Grad C auf dem Thermostat spart rund 6% der aufgewendeten Energie und damit der Ausgaben ein.

Fazit: Heizen mit Strom muss nicht zwangsläufig teuer sein

Das früher als teuer verrufene Heizen mit Strom kann aufgrund spezieller Tarife, aber auch dank moderner Heizlösungen, wie es Wärmepumpen sind, in manchen Fällen durchaus eine Alternative zur Öl- oder Gasheizung sein. Ein Tarifrechner hilft, die zu erwartenden Kosten zu ermitteln.

Geringe Anschaffungs- und Wartungskosten sprechen für das Heizen mit Strom, durch das eigene Verhalten und gute Wärmedämmung lassen sich die Kosten im Griff behalten.

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