Stromanbieter wechseln: viel Geld sparen mit günstigen Tarifen

Zuletzt aktualisiert am 04.07.2020

Den Stromanbieter wechseln kann sich für Verbraucher auszahlen. Wer einen Tarifrechner nutzt, kann die besten Anbieter vergleichen. Mit kurzen Vertragslaufzeiten sind Anbieterwechsel gut planbar.

Sonderkündigungsrechte beim bestehenden Anbieter haben Kunden, wenn eine Preiserhöhung vorliegt oder wenn man umzieht. Beides bietet eine gute Gelegenheit, sich durch einen gezielten Anbietervergleich deutlich zu verbessern.

Der Wechsel klappt in den meisten Fälle reibungslos und wird oft vom neuen Versorger unterstützt. So ermitteln Sie die günstigsten Tarife!

Stromanbieter wechseln: So gehen Sie vor

Prinzipiell sind Sie als Kunde nicht an Ihren Stromanbieter gebunden. Sie haben das Recht, den Versorger zu wechseln. Dazu müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein:

  • der Vertrag läuft aus
  • der Anbieter hat die Preise erhöht
  • Verbraucher wollen spezielle Angebote wie Ökostrom wahrnehmen

Damit der Wechsel den gewünschten Erfolg zeigt, ist es empfehlenswert, zunächst einen Anbietervergleich durchzuführen. Das gelingt besonders gut mit einem der online verfügbaren Tarifrechner. Neben dem Stromvergleich lohnt sich für viele Kunden auch ein Gasvergleich – sofern sie beides vom selben Versorger beziehen oder im Gegenteil hierdurch einen günstigen Kombitarif ermitteln können.

Wird durch den Vergleich ein günstigerer Versorger gefunden, können Kunden, die den Stromanbieter wechseln wollen, dies tun, indem sie mit dem neuen Anbieter einen Vertrag abschließen und ihn zugleich mit der Kündigung des bestehenden Vertrages beauftragen.

Wer allerdings sein Sonderkündigungsrecht nutzen will, muss seinen bisherigen Versorger selbst anschreiben und die Kündigung mitteilen.

Anbieter wechseln

Online Stromanbieter wechseln: reibungslos durchführbar

Wer seinen Stromanbieter wechseln will, kann dies aus dem Anbietervergleich heraus sehr schnell. Die Übersicht listet entsprechend dem Standort und Jahresverbrauch die günstigsten Anbieter und Tarife auf. Mit einem Klick gelangen Verbraucher zur Website der in Frage kommenden Versorger und können dort online den neuen Vertrag abschließen. Dafür benötigt der neue Versorger folgende Informationen:

  • Bisheriger Stromanbieter
  • Kunden- oder Vertragsnummer beim derzeitigen Versorger
  • Zählernummer
  • Datum für das Inkrafttreten des neuen Vertrags
  • Rechnungsanschrift
  • Bankverbindung

Mit dem Ausfüllen und Absenden des Formulars ist der Wechsel eingeleitet, der neue Versorger wird in der Regel umgehend den Vertrag bestätigen, und zwar ebenfalls per E-Mail. Bis zum Zustandekommen des Übergangs dauert es circa zwei Wochen.

Zur Absicherung können Kunden sich die Kündigung beim bisherigen Versorger bestätigen lassen und sich den Zählerstand zum Zeitpunkt des Einsetzens der Lieferung durch den neuen Anbieter notieren.

Stromanbieter wechseln: Welche Vorteile bietet es für Kunden?

Noch immer machen sich zahlreiche Verbraucher nicht die Mühe, den Stromanbieter zu wechseln. Wer nie einen Tarifrechner nutzt, geht vermutlich davon aus, dass die Preisunterschiede zu gering ausfallen, als dass ein Wechsel gerechtfertigt wäre. Doch in der Praxis zahlt sich ein Anbieterwechsel meist aus. Sie sollten den Stromanbieter wechseln, wenn folgendes zutrifft:

  • Der Anbieter belohnt Neukunden mit Bonuszahlungen und hochwertigen Prämien.
  • Sie bemerken im Vergleich bereits kleinere Einsparungen.
  • Der neue Versorger gibt Preisgarantien und ermöglicht kurze Vertragslaufzeiten.

Da immer mehr Stromanbieter auf den nunmehr freien Markt drängen, bemühen sich die einzelnen Versorger mit günstigen Tarifen und attraktiven Zusatzangeboten um Neu- und Bestandskunden. Im Einzelfall kann es allerdings vorkommen, dass sich der Wechsel nicht lohnt – etwa, wenn durch eine vorzeitige Kündigung eines bestehenden Vertrages zusätzliche Kosten entstehen.

Was Verbraucher, die den Stromanbieter wechseln, beachten sollten

Der erste Schritt vor dem Wechsel sollte immer der Vergleich mit einem Tarifrechner sein. Denn hier stellt sich heraus, ob Kunden mit Großanbietern wie Vattenfall Erfahrungen mit günstigen Konditionen machen oder im Rahmen der Grünwelt Erfahrungen auf Ökostrom umstellen können.

Die Kündigung selbst kann in vielen Fällen in die Hände des neuen Versorgers gelegt werden. In bestimmten Situationen muss der Kunde sich jedoch selbst um die Kündigung kümmern.

  • Wechsel des Grundversorgers
  • Anbieterwechsel bei längerer Laufzeit des Vertrages
  • Sonderkündigungsrecht aufgrund von Preiserhöhung oder Umzug

Wer einen örtlichen Grundversorger wechselt, muss in der Regel die Kündigungsfrist von 14 Tagen einhalten.

Bei längeren Vertragslaufzeiten müssen die Fristen ebenfalls eingehalten werden, schon bei einjährigen Verträgen betragen sie sechs Wochen, Verbraucher können jedoch schon sechs Monate vor Ende des Vertrags kündigen.

Bei Preiserhöhungen und Umzug können Kunden reibungslos wechseln. Das Sonderkündigungsrecht sieht Fristen zwischen 2-4 Wochen vor.

Regelmäßig Stromanbieter wechseln: Unter Umständen eine gute Idee

Eins sollten sich Kunden vor Augen halten: Den Stromanbieter wechseln dürfen Verbraucher, so oft sie wollen – solange die Kündigungsfristen eingehalten werden. Neigt sich ein bestehender Vertrag dem Ende zu, ist dies eine gute Gelegenheit, den Versorger zu wechseln. Gleiches gilt, wenn der Anbieter die Preise erhöht oder wenn der Kunde umzieht.

Beim Anbieterwechsel sollten Verbraucher bestimmte Faktoren nicht vergessen:

  • Die Rückkehr zum alten Versorger kann frühestens nach einem Jahr
  • Die Tarife und Leistungen sollten dieselben oder besser noch günstiger sein als beim bisherigen Anbieter.
  • Der neue Versorger sollte seriös sein und einen guten Kundenservice

Tatsächlich ist es keine schlechte Idee, einen Stromvergleich einmal jährlich durchzuführen. So finden Kunden nicht nur immer den jeweils günstigsten Anbieter, sondern bleiben gleichzeitig über die aktuellen Tarife auf dem Laufenden. Dank der einfachen Handhabung der online angebotenen Tarifrechner sind sowohl der Vergleich als auch der Wechsel denkbar einfach.

Der Tarifrechner als Power-Tool für den Anbieterwechsel

Der Anbietervergleich online hat zahlreiche Vorteile und wird nicht nur für Stromversorger angeboten. Dank der praktischen Tools lässt sich relativ schnell der günstigste Stromtarif ermitteln. Um eine möglichst genaue Kalkulation auszuführen, benötigt der Rechner neben der Postleitzahl und dem Jahresverbrauch nicht selten auch die Angabe der zum Haushalt gehörenden Personenzahl.

Die aufgelisteten Ergebnisse weisen oft auf die mögliche jährliche Einsparung hin, außerdem kann der Stromvergleich gefiltert werden – so können Kunden nach Ökostrom, Heizstrom oder Gewerbestrom-Angeboten suchen.

Hinzu kommt, dass Nutzer bei vielen Anbietern von attraktiven Zusatzleistungen profitieren. Wie die Yello Strom Erfahrungen zeigen, erhalten Neukunden hochwertige Sachprämien, die natürlich ebenfalls zum Gewinn bzw. zur Einsparung beim Anbieterwechsel beitragen.

Manche der Tarifrechner verfügen über nützliche Zusatzfunktionen – sie informieren Kunden über:

  • Tarif-Wecker
  • Preiserhöhungs-Alarm
  • Angaben zur Übernahme der Kündigung

Mit dem Anbietervergleich lässt sich bei geringem Aufwand und in kurzer Zeit unter dem Strich viel einsparen.

Kein Strom bei Versorgungslücken?

Zu den Befürchtungen, die Kunden davon abhalten, den Stromanbieter zu wechseln, gehört die Sorge, dass es eine zeitliche Lücke oder Schwierigkeiten beim Wechsel gibt – und dass dann kein Strom fließt. Die Sorge ist allerdings unberechtigt. Denn selbst wenn der neue Vertrag nicht sofort greift, der örtliche Grundversorger springt ein und liefert.

Der Netzbetreiber kümmert sich auch weiterhin um die Wartung des Leitungsnetzes und kann im Fall technischer Schwierigkeiten angesprochen werden. Wenn Kunden den Stromanbieter wechseln, ändert sich der Netzbetreiber nicht.

Um ganz sicher zu gehen, dass alles für den Anbieterwechsel vorbereitet ist, können Sie sich mit vergewissern, dass die folgenden Punkte tatsächlich abgehakt sind:

  • Der neue Stromanbieter hat den Lieferbeginn bestätigt.
  • Die Kündigung beim bisherigen Versorger ist abgeschlossen.
  • Der neue Versorger hat alle relevanten Informationen zum Kunden, zur Adresse und zum Zähler.

Während des Wechsel trägt die Grundversorgung dazu bei, dass Kunden in jedem Fall mit Strom beliefert werden.

Was tun, wenn doch etwas nicht klappt?

In sehr seltenen Fällen kann es trotz aller Umsicht vorkommen, dass die Stromlieferung nicht einsetzt wie geplant. In diesem Fall haben Verbraucher rechtliche Grundlagen für Schadenersatzforderungen, niedergelegt im Bürgerlichen Gesetzbuch BGB §§ 249 ff und im § 20 a EnWG.

Allerdings ist die Grundversorgung mit Strom ein Grundrecht. Im Zweifelsfall springt der örtliche Grundversorger also ein und leistet die sogenannte Ersatzversorgung, sei es mit Gas oder auch mit Strom. Wenn dies nicht erfolgt, etwa weil der Stromversorger gegen die Wechselfristen verstößt, haben Kunden Anspruch auf Schadenersatz.

Wer sich auf den entsprechenden Passus im Bürgerlichen Gesetzbuch beruft, kann seine Forderungen geltend machen. Der Vorteil für Verbraucher ist, dass die Beweislast beim Stromversorger bzw. beim Netzbetreiber liegt.

Zählerstand ablesen und reibungslos Stromanbieter wechseln

Wer seinen Stromanbieter wechseln will, benötigt als wichtigste Informationsgrundlage den Zählerstand. Dies gilt sowohl beim Umzug in eine neue Wohnung als auch beim Anbieterwechsel an derselben Adresse. In diesem Fall bleibt die Infrastruktur und damit auch der Zähler ja derselbe. Der bisherige und der neue Versorger benötigen den Zählerstand – aber auch die Zählernummer. Denn die Informationen aus dem Zähler bleiben die Grundlage für die Berechnung des Stromverbrauchs.

Nach dem Ablesen von Zählernummer und -stand können Kunden die Werte auf verschiedenen Wegen übermitteln. Bei den meisten Stromanbietern haben Verbraucher die Möglichkeit, sich in ihre persönliche Kundenzone einzuloggen und dort die aktuellen Zählerstände einzugeben. Daneben können andere Optionen genutzt werden:

  • Online-Formulare
  • E-Mail
  • Brief und Fax

Die Übermittlung online ist dabei mit dem geringsten Aufwand für Stromanbieter und Kunden verbunden und erfolgt auch auf dem schnellsten Weg.

So funktioniert ein Stromzähler

Wer über längere Zeit seinen Anbieter nicht gewechselt hat, hat vielleicht dem Stromzähler seit Jahren keinen Blick gegönnt. Was zeigt ein Zähler an, und wo finden sich die Angaben?

Die Zählernummer ist in der Regel auf dem Gehäuse des Zählers angegeben, meist in Verbindung mit einem Strichcode. Der Zählerstand hingegen wird auf dem Display abgelesen, bei älteren Modellen kann es sich noch um einen Drehzähler handeln.

Die Angabe erfolgt in kWh, also Kilowattstunden. Gut zu wissen: Der Stromzähler zeigt nicht den jährlichen Verbrauch an, sondern die gesamte über den Zähler gelieferte Energie. Denn Stromzähler werden nicht auf Null gesetzt, wenn Kunden den Stromanbieter wechseln.

Viel Auswahl für Kunden, die den Stromanbieter wechseln wollen

Dank der Öffnung des deutschen Energiemarktes haben sich neben den früher dominierenden Großversorgern inzwischen zahlreiche weitere Anbieter etabliert. Verbraucher können unter über 1.000 Versorgern wählen. Dank des Wettbewerbs suchen sich die Unternehmen mit günstigen Tarifen zu unterbieten. Auch die Auswahl selbst, etwa bei Heiz- und Nachtstrom, ist größer geworden. So können Kunden sogar spezielle Tarife für die immer beliebteren Wärmepumpen nutzen.

In so gut wie allen Regionen haben Verbraucher die Wahl unter mindestens 100 Unternehmen. Deshalb heißt es umso genauer hinzuschauen, um nicht nur die Tarife, sondern auch die Vertragsbedingungen und sonstigen Leistungen miteinander zu vergleichen. Besonders vorteilhaft ist, dass die meisten Stromanbieter inzwischen günstigen Ökostrom aus nachhaltigen Energiequellen anbieten.

Der Tarifrechner kann außerdem Details zur Zahlungsweise auflisten und so die Anbieter danach filtern, ob Abschläge monatlich oder jährlich, eventuell in Vorauskasse, geleistet werden. Auch die Kündigungsfristen können sich Nutzer anzeigen lassen.

Stromanbieter wechseln und Ökostrom beziehen

Eine häufige Motivation, wenn Kunden den Stromanbieter wechseln, ist die Umstellung auf Ökostrom. Denn immer mehr Abnehmer möchten mit dem Verbrauch erneuerbarer Energien zum Schutz der Umwelt beitragen. Wer „grünen“ Strom bezieht, unterstützt die Anbieter von alternativen Energielieferanten, die Wasser- und Windkraft, Sonnenenergie, aber auch Biomasse oder Erdwärme zu Elektrizität konvertieren.

Verbraucher wissen, dass mit der Entscheidung für einen Ökostrom-Versorger ein individueller Beitrag zur Schonung natürlicher Ressourcen geleistet werden kann. Dabei wollen Kunden natürlich sicher sein, dass dort, wo „Öko“ draufsteht, auch tatsächlich Ökostrom drin ist. Inzwischen gibt es Zertifizierungen und Gütesiegel, an denen seriöse Ökostrom-Angebote zu erkennen sind, beispielsweise das „Grüner-Strom-Label“ und das „ok-power-Label“.

Da Ökostrom längst nicht mehr teuer ist, können Kunden den Stromanbieter wechseln, von grünen Energien profitieren und dabei auch nicht mehr zahlen als bei ihrem bisherigen Anbieter. Der Stromvergleich hilft auch hier, die besten Tarife zu ermitteln.

Ökostrom

Beim Anbieterwechsel von Zusatzleistungen profitieren

Wer seinen Stromanbieter wechseln will, sollte die Gelegenheit nutzen und auch die Tarife für Gas und Internet vergleichen. In nicht wenigen Fällen können Kunden alles aus einer Hand beziehen und im Kombi-Tarif von besonders günstigen Preisen profitieren. Bietet der Versorger darüber hinaus zusätzliche Leistungen, können Kunden sich über unlimitierte Gigabyte oder SmartHome-Lösungen freuen. Wer dann Streaming-Dienste nutzen möchte, kann mit einem VPN Erfahrungen mit grenzenlosem Zugriff machen.

Fazit: Stromanbieter wechseln hat zahlreiche Vorteile

Dank der zunehmenden Öffnung des Marktes gibt es inzwischen mehr als 1.000 Stromanbieter, davon manche Großunternehmen und auch kompetente regionale Versorger.

Der Wettbewerbsdruck der Anbieter untereinander bedeutet für Verbraucher unter Umständen beträchtliche Einsparungen bei den Energiekosten. Auch beim Kundenservice, kurzen Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen bemühen sich die Anbieter um Neu- und Bestandskunden.

Da Verbraucher, die den Stromanbieter wechseln, außerdem aus günstigen Tarifen für Ökostrom oder Nachtstrom wählen können, zahlt sich ein regelmäßiger Wechsel meist aus. Hinzu kommen Neukundenangebote wie Boni und Prämien. Den Überblick schafft ein Tarifrechner, der den Anbietervergleich in wenigen Minuten ausführt. Der eigentliche Wechsel ist nicht aufwändig und erfolgt in der Regel reibungslos.

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