Veganer Strom erklärt: Vegane Stromanbieter im Vergleich

Zuletzt aktualisiert am 02.07.2020

Veganer Strom dürfte noch nicht vielen Verbrauchern bekannt sein, doch seine Popularität wird immer größer und so besinnen sich auch zunehmen Stromanbieter und schaffen Stromtarife durch die kein Tier zu Schaden oder durch dessen Stromproduktion zu Tode kommt. Veganer Strom ist für Verbraucher am einfachsten über einen Stromvergleich zu finden.

Um das jedoch zu können ist es wichtig zu wissen, was veganer Strom überhaupt ist, auf was dabei geachtet werden muss und welche Unterschiede es zum Beispiel zum Ökostrom gibt. Denn Ökostrom ist nicht gleich veganer Strom. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammengetragen.

Was ist Veganer Strom und wie kann dieser bezogen werden?

Stromanbieter wie Grünwelt Strom & Gas haben sich auf Ökostrom spezialisiert und tragen damit einen großen Beitrag zum Klimaschutz bei. Doch Ökostrom ist nicht automatisch gleichzusetzen mit veganem Strom. Besonders Wasserkraftwerke, die zu den erneuerbaren Energien gehören, sorgen dafür, dass unzählige Fische den Tod finden oder nicht mehr in der Lage sind zu ihren Laichplätzen zu gelangen.

Veganer Strom entsteht also aus einer Stromerzeugung, die das Leid der Tiere so gering wie möglich hält. Dazu gehört nicht nur die Unversehrtheit des Tieres selbst, sondern auch seines Lebensraumes. In diesen soll so wenig wie möglich eingegriffen werden, damit keine Lebensgrundlage zerstört wird, die für die Tiere überlebenswichtig ist.

Veganer Strom kann dabei über viele Stromanbieter bezogen werden. Es gibt schon einige Unternehmen, die sich auf veganen Strom spezialisiert haben, wozu zum Beispiel Vegawatt gehört. Doch auch bei anderen Stromanbietern ist es möglich einen Stromtarif zu finden, der zufällig vegan ist. Woran Sie diesen erkennen können, das klären wir im Weiterem.

Veganer Strom

Veganer Strom ist wichtig: So tierschädigend können Stromerzeugungen sein

Dass Atomstrom und die Stromerzeugung durch Kohle umweltschädlich ist, das ist bekannt, doch dass auch Tiere dadurch Nachteile erfahren und sogar zu Tode kommen, das ist nicht vielen Verbrauchern bewusst. Besonders Atomkraftwerke nehmen vielen wasserlebenden Tieren das Leben. Die Abwärme sorgt für ein Aufheizen der umliegenden Gewässer und verändert die Lebensbedingungen der dort lebenden Tiere nachhaltig.

Die meisten wasserlebenden Tier können die Erwärmung ihrer Lebensgrundlage nicht überleben und so sterben dort nicht nur einzelne Tiere, sondern auch ganze Populationen, was zu einer Reduktion des Artenreichtums kommt. Ähnlich verhält es sich bei dem Abbau von Kohle. Ganze Areale werden zerstört und somit wird unzähligen Tieren der Lebensraum genommen. Nicht zu vergessen sind die tragischen Einzelschicksale.

Anbieter wie Eprimo engagieren sich für Ökostrom und haben eine Community geschaffen, die gegen den Klimawandel vorgehen möchte. Hier können Eprimo Eprimo Strom & Gas Erfahrungen gemacht werden, die weit über normale Stromangebote herausgehen. Vielleicht können Sie hier aktiv werden und veganen Strom bewerben und so Veränderungen herbeiführen.

Auch Ökostrom kann Tieren schaden: Wissenswertes zur Ökostromerzeugung

Erschreckender Weise sieht es bei den erneuerbaren Energien nicht viel anders mit dem Tierleid aus. Ökostrom ist zwar unbedingt zu empfehlen, um die Umwelt zu schonen, jedoch ist Ökostrom nicht gleich veganer Strom und viele Tiere überleben die Arten der Stromerzeugung nicht. Zu den nicht veganen Stromerzeugungen aus erneuerbaren Energien gehören unter anderem:

  • Windkraftwerke
  • Wasserkraftwerke
  • Biomasse (Sonderfall)

Besonders gefährlich für Tiere sind die großen Rotorblätter der Windkraftwerke. Durch diese sterben jährlich zahlreiche Vögel und Fledermäuse. Den Flugtieren ist es kaum möglich die Bewegung passend einzuschätzen und ein Zusammenstoß ist vorprogrammiert. Durch Wasserkraftwerke kommen ähnlich viele Tiere um ihr Leben. Beide Stromproduktionsarten gehen auch mit nicht unerheblichen Einschnitten in den Lebensraum einher, was für viele Tiere zum Tod führt.

Wer sein Geld vegan anlegen möchte, der kann über einen CFD Broker Vergleich herausfinden, auf welche Aktien die CFDs gehandelt werden und so gezielt nach Aktien suchen, die einen veganen Hintergrund haben.

Veganer Strom durch Biomasse? Nicht immer, aber möglich

Die Stromerzeugung aus Biomasse zählt ebenfalls zu den erneuerbaren Energien. Um durch Biomassen Strom zu gewinnen werden die Gase sowie der bei Verbrennung entstehende Wasserdampf genutzt, um Strom zu generieren. Je nach verwendeter Biomasse ist es möglich, dass der so erzeugte Strom ein veganer Strom ist.

Strom aus Biomasse kann also tatsächlich veganer Strom sein, muss es aber nicht. Hier müssen Verbraucher genau hinschauen. Sollte der Strom aus Biomassen erzeugt werden, die zum Beispiel tierischen Ursprungs sind wie Abfälle aus der Massentierhaltung, dann ist dieser Strom nicht vegan. Handelt es sich jedoch zum Beispiel um pflanzliche Biomasse, dann kann der so erzeugte Strom als veganer Strom gesehen werden.

Über die vielen positiven Verivox Strom & Gas Erfahrungen ist bekannt, dass sich über dieses Vergleichsportal Stromtarife finden lassen, die zu den eigenen Wünschen passen. So ist es möglich über den dortigen Stromvergleich nach Ökostrom zu suchen, der aus Biomassen generiert wird. Mit etwas Recherche und Glück lässt sich so ganz einfach herausfinden, ob der angebotene Stromtarif veganer Strom ist.

Veganer Strom durch weitere Stromproduktionsarten – Die Solaranlagen

Neben der Stromerzeugung aus Biomassen gibt es noch die Solaranlagen, die dafür sorgen, dass veganer Strom produziert wird. Haben Sie einen Stromtarif gefunden, der ausschließlich Strom durch Solaranlagen beinhaltet, dann können Sie sicher sein, dass es sich um einen veganen Stromtarif handelt.

Sind Sie selbst im Besitz einer Solaranlage, dann werden Sie schon unbemerkt durch veganen Strom versorgt. Die Solaranlagen sind nicht nur klimafreundlich, sondern greifen auch so wenig wie nötig in den Lebensraum der Tiere ein. Durch ihren Aufbau sind sie zudem tierfreundlich und kein Tier findet durch ihre Anwesenheit den Tod oder kommt zu Schaden.

Sind Sie Hauseigentümer und denken über das Installieren einer Solaranlage nach? Dann ist zu empfehlen Angebote mehrerer Fachkräfte einzuholen, damit Sie am Ende das günstigste Angebot auswählen können. Doch die entstandenen Kosten werden sich auf Dauer rentieren. Eine Überproduktion lässt sich sogar verkaufen und so ist die Investition nicht nur lohnend für die Tiere, sondern auch für Ihren Geldbeutel.

Veganer Strom ist möglich, doch gibt es auch veganes Gas?

Wer veganes Gas beziehen möchte, der schaut sich in der Regel bei einem Gasvergleich um. Jedoch muss hier schnell enttäuschend festgestellt werden, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch kein veganes Gas angeboten wird. Die konventionelle Gasproduktion geht mit erheblichen Schäden in der Umwelt einher und dadurch sterben viele Tiere und deren Lebensraum verändert sich, wird zerstört.

Biogas hätte das Potential vegan zu sein jedoch werden hier Abfälle aus Massentierhaltung verwendet oder zumindest anteilig beigemischt. Positiv ist, dass Biogas jedoch vegan werden könnte, wenn die Hersteller umdenken würden und dies liegt in den Händen der Verbraucher. Setzen Sie sich für veganes Gas ein, nur dann kann ein Umdenken stattfinden.

Veganer Strom ist auf dem Vormarsch und überall zu finden

Auch, wenn veganer Strom im Moment noch nicht in aller Munde ist, ist ein deutliches Umdenken zu spüren. Viele Stromanbieter haben Tarife im Angebot, die veganen Strom beinhalten, wenn auch oft unbeabsichtigt und auch Stromanbieter entstehen, die sich auf veganen Strom spezialisieren.

Veganer Strom ist dabei Strom, der aus veganer Biomasse entsteht oder durch Solaranlagen generiert wird. Diese beiden Stromerzeugungsarten greifen zudem kaum in die Umwelt ein und sind hochwertiger Ökostrom. Wer zu einem veganen Stromtarif greift, der tut also etwas für die Umwelt und die Tiere. Veganer Strom lohnt sich in jeder Beziehung.

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