Haushaltsstrom – so finden Sie den besten Tarif

Zuletzt aktualisiert am 02.07.2020

Haushaltsstrom – die täglich benötigte Energie, die daheim aus der Steckdose kommt. Aber Strom ist nicht gleich Strom. Einerseits unterscheiden die Stromversorger zwischen dem „normalen“ Strom und dem Heizstrom für elektrisches Heizen, andererseits unterscheiden sich bei beiden Varianten auch die Tarife je nach Anbieter.

Woher kommt der Haushaltsstrom?

Wenn wir eine Steckdose suchen, wollen wir Elektrogeräte für den täglichen Bedarf anschließen – das sind beispielsweise

  • Lampen
  • Küchengeräte
  • Unterhaltungselektronik
  • Computer und Laptops

Alles, was solcherart über die Steckdose genutzt werden kann, läuft mit normalem Haushaltsstrom. Wärme- oder Heizstrom hingegen wird über einen separaten Stromzähler abgerechnet und dient dem Betrieb von Nachtspeicherheizungen, Wärmepumpen und manchen Fußbodenheizungen.

Da der Heizstrom überwiegend den günstigeren Nachtstrom nutzt, ist er nicht selten billiger als Haushaltsstrom – die Unterschiede im Preis können 10 – 20  % ausmachen. Die Abrechnung erfolgt separat, mitunter über einen sogenannten Doppelstromzähler, der die Unterschiede zwischen Tag- und Nachtstrombezug erkennt.

Haushaltsstrom und Heizstrom müssen nicht vom selben Anbieter bezogen werden. Und der Anbieterwechsel ist besonders bei kurzen Vertragslaufzeiten unkompliziert und oft lohnend. Ein Stromvergleich schafft Klarheit. Da oft besonders günstige Kombipakete für Strom und Gas angeboten werden, lohnt sich für viele Haushalte auch ein Gasvergleich.

Haushaltsstrom wird in der Regel nicht gewerblich genutzt

Eine weitere Abgrenzung des Haushaltsstroms ist seine Bestimmung für die private Nutzung. Denn Kunden, die die Energie für Gewerbezwecke beziehen, erhalten wiederum andere Konditionen.

Die Stromversorger setzen die Obergrenze für den privaten Verbrauch bei 10.000 Kilowattstunden an. Wer mehr verbraucht, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er nicht unternehmerisch tätig ist. Firmen und Gewerbe erhalten meist günstigere Tarife, müssen dafür aber auf anderes verzichten, zum Beispiel Neukundenboni, wie sie Privatpersonen erhalten.

Wo besonders viel Strom verbraucht wird, beispielsweise in kostenintensiven Produktionsprozessen, haben Unternehmen die Möglichkeit, speziellen Industriestrom zu beziehen, der meist wiederum günstiger ist als Gewerbestrom. Aber auch in diesen Fällen lohnt sich ein Stromvergleich.

Denn kleine Unternehmen, Selbstständige oder Vereine, die sich in ihrem Stromverbrauch nicht von Privathaushalten abheben, haben meist die Wahl und können auch einfach Haushaltsstrom beziehen. Ab einem bestimmten Verbrauch sind Firmen jedoch zur Abnahme von Gewerbestrom verpflichtet.

Haushaltsstrom: Tarife und Anbieter vergleichen

Was Haushaltsstrom kosten darf und welche Stromanbieter die besten Tarife offerieren, lässt sich durch einen Tarifrechner ermitteln. Die Online-Tools sind einfach zu handhaben. Eingegeben werden lediglich die Postleitzahl und der jährliche Stromverbrauch. Der Wert ist in der letzten Stromrechnung jeden Jahres zu finden.

Wer noch keine Angaben bei der Hand hat, kann vom durchschnittlichen Richtwert von 1.500 Kilowattstunden pro Person und Jahr ausgehen, multipliziert mit der Anzahl der Familienmitglieder.

Dank der Angabe der Postleitzahl erhalten Verbraucher mit dem Tarifrechner eine Auflistung der überregionalen Großanbieter, aber auch die Preise günstiger lokaler Versorger, die oft mit attraktive Konditionen aufwarten können. Anhand dieser Informationen können Kunden selbst entscheiden, ob sie mit einem Unternehmen wie EON oder RWE Erfahrungen machen möchten. Im regionalen Umfeld sind die Stadtwerke mit ihren Angeboten sehr wettbewerbsfähig, wie die SWK Erfahrungen belegen.

Auch nach besonderen Angeboten wie Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen kann man über den Tarifrechner suchen.

Strom wird ständig teurer

Die Preise für Strom sind allein seit 2010 um rund 30% gestiegen – und zwar meist nicht wegen erhöhter Grundkosten, sondern durch Steuern und Abgaben. Angesichts dieser Verteuerung ist ein Anbietervergleich umso wichtiger – denn dank der oft beachtliche Tarifunterschiede können mehrere Hundert Euro jährlich eingespart werden.

Der Markt für Haushaltsstrom, Heizstrom und Gewerbestrom ist sehr viel offener geworden, immer neue Anbieter kommen hinzu und konkurrieren um die Neu- und Bestandskunden. Wer auf kurze Vertragslaufzeiten achtet, kann regelmäßig wechseln und dabei nicht nur den jeweils günstigsten Tarif nutzen, sondern auch attraktive Boni oder Werbeprämien mitnehmen, wie die Yello Strom Erfahrungen zeigen.

Der Preis sollte allerdings nicht das einzige ausschlaggebende Kriterium sein. Wichtig ist darüber hinaus, dass es sich um einen seriösen Versorger handelt, der mit gutem Kundendienst überzeugen kann. Da viele Anbieter inzwischen Strom, Gas und Internet aus einer Hand offerieren, können Neukunden mit hohem Datenvolumen und VPN Erfahrungen mit umfassenden Streamingangeboten machen.

Wann lohnt sich der Wechsel des Stromanbieters?

Ein Anlass für den Wechsel kann ein Umzug sein. Kunden haben jedoch keine Eile, denn sofern für die neue Wohnung noch kein Anbietervergleich durchgeführt und ein Vertrag geschlossen wurde, fließt dennoch Strom. Zuständig ist der örtliche Grundversorger, der auf diese Weise bis zur Wahl eines neuen Anbieters überbrückt.

Allerdings ist die Ersatzversorgung meist teurer, es lohnt sich also, so schnell wie möglich den Tarifrechner zu konsultieren. Nicht immer steht ein Umzug an, auch das Auslaufen des Stromvertrags ist eine gute Gelegenheit, über einen Wechsel nachzudenken. Und wer mit dem Status Quo so gar nicht zufrieden ist, kann ebenfalls Ausschau halten nach besseren Lösungen.

Angesichts des starken Wettbewerbsdrucks unter den Stromanbietern geben sich viele Versorger einige Mühe, um Kunden auf sich aufmerksam zu machen. Wer nach günstigem Haushaltsstrom sucht, kann so zusätzlich von Boni oder Prämien wie hochwertigen Elektrogeräten, Handys oder Tablets profitieren. Die wichtigsten Kriterien sollten jedoch Preis und Service sein.

Verträge und Tarife für Haushaltsstrom

Bei der Wahl des neuen Anbieters sollten Kunden auch auf die Vertragslaufzeiten achten. Bestenfalls läuft der neue Vertrag über höchstens ein Jahr, für diese Zeitspanne sollte der Versorger auch eine Preisgarantie geben. Denn was nützt der beste Tarif, wenn die Preise kurz nach Lieferbeginn erhöht werden? Auch kurze Kündigungsfristen von 4, höchstens 6 Wochen sind sinnvoll.

Der neue Vertrag beginnt mit dem Einsetzen der Stromlieferung, meist ist das schon drei Wochen nach dem Wechsel möglich. Der bisherige Anbieter kann durch den neuen Versorger gekündigt werden. Wenn eine Sonderkündigung vorgenommen wird, muss der Kunde seinen Kündigungswunsch selbst schriftlich formulieren.

Während die Lieferung des Haushaltsstroms vergleichsweise schnell aufgenommen wird, werden eventuelle Sachprämien oft erst nach einigen Wochen geliefert. Und Neukundenboni zahlt der neue Versorger in den meisten Fällen erst nach Ablauf von 12 Monaten – das aber auch dann, wenn zeitgleich der Vertrag wieder gekündigt wird.

Vertrag unterzeichnen

Vertrag für Haushaltsstrom einfach online

Wer über den Stromvergleich einen neuen, günstigen Anbieter für Haushaltsstrom findet, kann den Vertrag gleich online abschließen. Mitunter erhalten Verbraucher für Online-Verträge nochmals günstigere Bedingungen, da dies dem Unternehmen Betriebskosten spart. Sofern kein Umzug ansteht, sondern lediglich der Anbieter gewechselt wird, kann der neue Versorger sich auch gleich um die Kündigung es bestehenden Vertrages kümmern.

Bei Umzügen oder Kündigungen wegen einer Preiserhöhung muss der Kunde seinen Stromanbieter selbst anschreiben. In jedem Fall müssen Verbraucher nicht befürchten, wegen eines Wechsels auf einmal ohne Strom dazustehen. Denn selbst wenn es eine Versorgungslücke oder Verzögerungen gibt, der Grundversorger springt in jedem Fall ein und stellt seine Lieferungen auch in Rechnung.

Auch das versehentliche Nebeneinander zweier Verträge für denselben Zähler ist auszuschließen – der Netzbetreiber würde dies bemerken und die Versorger informieren, so dass einer der Verträge nichtig würde.

Fazit: Haushaltsstrom kann man dank Anbietervergleich günstiger beziehen

Der täglich genutzte Haushaltsstrom für die verschiedenartigen elektrischen Geräte ist für die meisten Haushalte ein wichtiger Kostenfaktor. Haushaltsstrom kann man jedoch wesentlich günstiger beziehen, wenn ein Stromvergleich genutzt und die günstigsten Anbieter ermittelt werden.

Die Kostenersparnis kann einige hundert Euro jährlich ausmachen, hinzu kommen oft attraktive Boni und Prämien für Neukunden, die den Wechsel noch lohnender machen. Dabei sollte natürlich ein seriöser Anbieter mit gutem Kundenservice die erste Wahl sein.

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